Eisenmangel Symptome

Geschrieben am 22.08.2006 von Conni Kreißl

Da das Spurenelement Eisen ein essentiell lebensnotwendiges Element ist, das der Mensch nur über die Nahrung aufnehmen kann um seine täglichen Verluste auszugleichen, kommt es häufig zum Mangel an dieser Substanz. Wobei es häufiger auch zu einem andauernden Eisenmangel kommt den man auch Eisenmangelanämie nennt.
Da dieses Element hingegen nicht nur für den überlebenswichtigen Transport des dringend notwendigen Sauerstoffs zu den verschiedenen Zellen und dessen Speicherung benötigt wird, sondern nebenbei noch für ein starkes Immunsystem sorgt. Zusätzlich aber auch ein äußerst wichtiger Bestandteil des roten Muskelfarbstoffs ist und für die Entstehung der roten Blutkörperchen und damit des Blutes und darüber hinaus das des Hämoglobins zuständig ist, kann dieser Mangel schwerwiegende Folgen haben.
So leiden Betroffene häufig unter Beschwerden wie einer unzureichenden Versorgung der Muskeln und Zellen mit Sauerstoff und einem daraus folgenden erheblichen Leistungsabfall. Dieser Leistungsabfall führt wiederum zu nachhaltigen Erschöpfungszuständen, wodurch der betroffene Patient schnell erschöpft ist und unter fortwährender Müdigkeit, Mattigkeit und einer dauerhaften Abnahme der Konzentrationsfähigkeit leidet. Außerdem kommt es durch den Sauerstoffmangel in den Zellen und Muskeln, welcher durch Unzureichenden Transport dieses überaus bedeutungsvollen Stoffs bei Eisenmangel entsteht, zu andauernden heftigen Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit,. Da Eisen auch zur Aufrechterhaltung der Funktionen von Haut- und Schleimhautzellen benötigt wird, kommt es durch den Mangel zugleich zu einer trockenen Haut, Wunden in den Mundwinkeln, zu spröden rissigen Fingernägel bzw. zu sogenannten Hohl- oder Löffelnägeln und weiterhin zu verstärktem Haarausfall. Außerdem entstehen bei den Betoffenen Eisenmangelpatienten häufig Einrisse in den Schleimhäuten der Rachen- und der Nasenschleimhaut. Dadurch kommt es zu Schluckbeschwerden und einem unangenehmen brennen auf der Zunge. Die meisten Betroffen Patienten haben durch diesen Mangel an Eisen und der damit verbundenen Blutarmut auch eine ausgeprägt blasse unansehnliche Haut- und Schleimhautfarbe. Betroffene leiden auch unter Appetitlosigkeit, Schwindel, Sodbrennen und Magen-Darmbeschwerden. Bei Kindern können obendrein sogar Entwicklungsstörungen und Verhaltensstörungen auftreten, sowie schwerwiegende Schäden am Gehirn.
Daher muss jeglicher Eisenmangel so unverzüglich wie möglich behandelt und ausgeglichen werden. Wozu nicht nur eine zielgerichtete Therapie mit Eisenpräparaten zählt sondern auch eine umfassenden Ernährungsberatung mit einer anschließenden auf den Patienten speziell zugeschnittenen Ernährungsumstellung.
Andererseits macht sich ein Eisenmangel nicht in jedem Fall rechtzeitig bemerkbar und wer geht schon zu einem Test wenn er nicht muss, er noch keine Beschwerden hat oder diese nicht so gravierend sind, das es sich lohnt den Arzt aufzusuchen. Sind die Beschwerden jedoch erst einmal da ist es größtenteils schon zu spät zum handeln und Folgeschäden nicht mehr auszuschließen. Denn nur das Eisen hat die Fähigkeit Sauerstoff zu binden und das Hämoglobin aufzubauen, ohne Sauerstoff und Blut sterben die aber Zellen ab oder können zumindest dauerhaft geschädigt werden. Dieses kann gravierende Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben, gegen die die oben aufgezählten Beschwerden ein Klacks sind.
Bei ungenügender Eisenzufuhr leeren sich nämlich nicht nur die Eisenspeicher langsam aber allmählich, was meist keine sofortigen Auswirkungen auf das Wohlbefinden hat, langfristig gesehen sind die Speicher irgendwann auch mal alle bzw. leer. Wodurch die Neubildung der roten Blutkörperchen stagniert und mit ihnen auch der Sauerstofftransport, dazu kommt ein Zusammenbruch des Immunsystems, womit der Körper nicht einmal mehr gegen Infektionen geschützt ist. Was im Extremfall zum völligen Zusammenbruch des Kreislaufsystems und damit auch zum Tod führen kann.