Lapacho Tee

Geschrieben am 12.03.2006 von Conni Kreißl

Beschreibung:
Der Lapacho Tee ist ein roter Rindentee vom gleichnamigen Lapacho-Baum. Er wird auch als Roter oder Inka Tee bezeichnet. Der Lapacho-Baum wird von den Einwohnern der Anden auch als Baum des Lebens bezeichnet. Denn schon die Inkas nutzten die wässrigen Extrakte der Lapacho-Baumrinde und auch die heutigen Indianer von Peru, Bolivien und Paraguay nutzen den Lapacho Tee als Genussmittel, aber auch als Medizin. Er besitzt einen anregenden, eben tonisierenden Effekt. Tonisieren heißt, durch Elektro-Magnet-Resonanz-Stimulation wird die Zellwandspannung vermehrt bzw. gekräftigt. Die Zelle hat also mehr Energie und Power, man fühlt sich einfach vitaler bzw. angeregt. Bekannt ist der Tee auch für seine sehr positive Wirkung bei Abgeschlagenheit und aber auch bei Blutarmut. Der Lapacho Tee soll sogar das menschliche Immunsystem stärken, das ist aber noch nicht bewiesen. Er hat einen leicht bitteren und erdigen Geschmack, was bei einem Baumrindenaufguss aber auch zu erwarten ist.
Inhaltsstoffe:
Der Tee beinhaltet eine ganze Ansammlung von wertvollen Vitamin und Mineralstoffen. So enthält er neben Kalium, Calcium, Eisen und allen möglichen Vitaminen, Spurenelemente wie Barium Strontium, Jod und Bor. Aber auch Tannine, also Gerbstoffe sind in ihm drin, nur Koffein fehlt.
Herstellungsort und Art:
Der Lapacho-Baum wächst nur in den tropischen Regenwäldern zwischen Argentinien und Mexiko, wird bis zu 30 Meter hoch, hat eine einzigartige Blütenpracht und kann bis zu 700 Jahre alt werden. Bei der Ernte werden die Bäume aber nicht gefällt, es wird nur die Rinde entfernt die benötigt wird und diese wächst innerhalb von einem Jahr wieder nach. Dabei wird auch nur ein Teil der inneren Rinden-Schicht des Baumes für den Tee geerntet und verwendet, ansonsten aber der rote äußere Teil der Rinde. Diese wird nach der Ernte nur noch getrocknet. An den Schälstellen bildet sich später neues Gewebe, wobei die älteren Schichten nach außen wachsen und dem Baum so wieder neuen Schutz bieten. Durch diese schonende, umweltfreundliche und ökologische Erntemethode bekommt der Lapacho Tee eine besonders hohe und feine Qualität, welche in seinem lieblichen, fernherben Geschmack zum Ausdruck kommt.
Zubereitungstipps:
Der Lapacho Tee wird auf eine völlig andere Weise zubereitet als die meisten anderen Teesorten. Man gibt zuerst die Teeblätter in einen Topf, wobei 1 Esslöffel für 4 Tassen reicht. Dann lässt man diese Menge 4 bis 6 Minuten in 1 Liter Wasser auf kleiner Flamme kurz aufkochen. Anschließend muss er ca. 20 bis 30 Minuten unter gelegentlichem Rühren richtig durchziehen. So zubereitet kann er dann gesiebt, abgegossen und getrunken werden. Beim sieben aber bitte darauf achten das die Rindenstückchen vollständig raus sind, da der Tee sonst bitter schmeckt. Weil der Lapacho Tee koffeinfrei ist, kann er den ganzen Tag über getrunken werden und ist auch für Kinder, Schwangere und Stillende geeignet. Am besten schmeckt er, wenn man ihn mit ein wenig mit Honig süßt, Zucker geht aber auch.
Besonderheiten:
Man sollte den Lapacho Tee regelmäßig trinken, er regt die Körperzellen an, aktiviert die Abwehrkräfte und stärkt das Immunsystem. Er ist ideal um eine Erkältung abzuwehren, da er Bakterien und Vieren abwehrt und auch abtötet. Er wird aber auch bei Allergien wie z.B. Heuschnupfen helfend eingesetzt. Nicht umsonst haben schon die Inkas ihn, wegen seiner besonders wertvollen Kombination an Wirkstoffen, als Allround-Heilmittel verwendet. Er hat also schon eine lange Tradition, bei den Ureinwohnern der Regenwälder. So ist er gut für Herz, Kreislauf, Nerven, Muskeln, Immunsystem, Verdauung, Wasserhaushalt, Knochen, Zahne, Haut und das Bindegewebe. Er wirkt Antibiotisch, kann Hauterkrankungen lindern, die Wundheilung verbessern und er wirkt auch bei chronischen Krankheiten, wie beispielsweise Diabetes heilend. Das ist eine Vielfalt von Gesundheitsfördernden Dingen, an die wohl kaum ein anderer Tee rankommt. Er sollte dunkel und trocken gelagert werden.