Sanddorn Tee

Geschrieben am 12.03.2006 von Conni Kreißl/font>

Beschreibung:
Sanddorntees sind meist eine Mischung aus mindestens 25% getrockneter und zerkleinerter Sanddornbeeren und Zusätzen von Früchten wie Erdbeeren oder Holunder und anderen Teesorten wie Rooibos, auch Rotbusch- oder Masai-Tee genannt, und Grünen oder Schwarzen Tee. Das gibt ihm eine schöne Farbe und ein angenehmes Aroma. Man kann ihn aber auch pur bekommen, ohne Zusätze oder mit Schokoladenzusatz.
Inhaltsstoffe:
Er ist reich an Vitamin A, E, K, P und allen Vitaminen der B-Klasse, sowie Folsäure und weiteren ernährungsphysiologisch sehr wertvollen sekundären Pflanzenstoffen wie Flavoniden. Und Sanddorn enthält 10 mal soviel Vitamin-C wie Zitrusfrüchte. Seine vielen Mineralien und Spurenelemente wie Zink, Eisen, Magnesium, Kalium, Calcium usw. lassen ihn antibakteriell, kräftigend und kreislaufanregend wirken. Außerdem enthält er eine Menge Beta-Karotin und Gerbstoffe.
Herstellungsort und Art:
Der Sanddorntee wird aus den Früchten des Sanddornstrauches gewonnen, welcher ein rosenartiges dorniges Ölweidengewächs mit orange-gelben Früchten ist und aus Tibet stammt. Heute ist die Pflanze auch bei uns beheimatet und da ganz besonders in den Küstenregionen. Sie wird als Lichtkünstler bezeichnet, da sie es schafft aus einem nichts an Boden, nur mit gesammelter Sonnenkraft, ein Höchstmass an gesunder Lebensenergie zu entwickeln. Eines der größten Anbaugebiete befindet sich in der Toskana. Auf einem Gut bei San Mario wird die Heilpflanze Sanddorn zum Beispiel auf einer 50 Hektar großen Fläche nach streng biologisch-dynamischen Regeln angebaut. In Deutschland gibt es im Moment große Sanddornplantagen in Glindow, Frankfurt (Oder), Fredersdorf und noch einige in kleinere in anderen Ortschaften. Ihre Gesamtfläche allein in Deutschland wird auf 250 bis 300 Hektar geschätzt. Er wird in der Zeit von Mitte Juli bis Ende August geerntet. Kurz vor der Ernte wird der Staub und Dreck der an den Beeren kleben könnte noch mit Wasser von den Sträuchern abgespritzt. Damit soll garantiert werden das die Früchte bei der Ernte sauber sind und später kein Schmutz in den Presssaft gelangt. Die Sanddornbeeren die man für den Tee braucht, wachsen direkt am Ast des Strauches. Geerntet werden sie auf 3 verschiedene Arten. Erstens durch das Sanddornmelken, bei dem die Beeren direkt am Strauch ausgepresst und der Saft in Behältern gesammelt wird. Zweitens durch das Kaltpressen der abgeschnittenen Zweige und drittens durch das Schockgefrieren der abgeschnittenen Zweige.
Zubereitungstipps:
Das zarte, herb-fruchtige, sahnige sanddorntypische Aroma mit dem mild säuerlichen Geschmack und die leuchtend-orange Farbe die lebendige Freude ausstrahlt, werden am besten erreicht, wenn man den Tee mit heißem, nicht mehr sprudelndem Wasser von ca. 90 °C aufgießt. Auf die Tasse rechnet man ca. 2 Teelöffel der erwählten Sanddornteemischung. Anschließend sollte man ihn maximal 3 Minuten abgedeckt ziehen. Sein Geschmack lässt sich übrigens vortrefflich mit etwas Honig verfeinern. Von dem so zubereiteten Tee sollte man ca. 2 bis 3 Tassen pro Tag trinken, das hält gesund und kräftigt.
Besonderheiten:
Dieser Tee ist übrigens auch als ein hervorragender Durstlöscher bekannt. Er hat einen angenehmen Sahnigen Geschmack, hilft gegen Erkältungen und Schwächezustände und stärkt das Immunsystem. Er ist einer der wenigen Multivitamin Lieferanten unter den Tees. Somit kann er wesentlich zu einer gesunden und natürlichen Ernährung beitragen. Der Tee sollte in kühlen vor Licht geschützten, dicht verschlossenen Behältern aufbewahrt werden.