Fake-Einsätze gegen angebliche Vogelgrippe-Fälle

Geschrieben am 10.03.2006 von Conni Kreißl

Ja das, gibt’s und zwar hier in Deutschland. Es gibt Augenzeugen, das Einsätze die im Fernsehen der breiten Öffentlichkeit als Vogelgrippe-Bekämpfung präsentiert wurden, nur einfach Simuliert waren. So wurden einfach Übungen gezeigt, wie man es machen würde falls es einen wirklichen Fall mal geben sollte. Oder wie am Bodensee, nur mal so für das Fernsehen ein Einsatz improvisiert. Davon wurde in den Beiträgen allerdings nichts erwähnt, da waren es dann angeblich wirkliche und richtige Notfall-Einsätze.
Dafür trafen sich an einem Freitag extra Feuerwehr und ein paar Fernsehteams am schönen Bodensee. In aller Ruhe wurde dafür die Uferpromenade abgesperrt, ein Zelt aufgestellt und zwei Feuerwehrleute mit Atemschutzmaske und Schutzanzug versehen. Anschließend spazierten diese, selenruhig ein Desinfektionsmittel vor sich hersprühend, am Strand entlang und ließen sich filmen.
Das können übrigens nicht nur die anwesenden Wasservögel, wie Enten bezeugen, sondern auch Anwohner und Spaziergänger.
Nach knapp 2 Stunden war dann Drehschluss und alle zogen zufrieden ab, hatten die einen doch wieder mal eine extrem wichtige Schlagzeile für die Nachrichten im Kasten und die anderen einen Übungs-Einsatz wo sie sich wichtig tun konnten.
Bereits am nächsten Tag waren die zwei Feuerwehrmänner auf der ersten Seite mehrerer Zeitungen abgebildet, die laut Bericht einen Vogelgrippe-Einsatz in Überlingen hatten. Bei dem sie den Strand säubern mussten, wo eine angeblich infizierte Ente geborgen worden sein sollte. So wurde auch in der "Süddeutsche Zeitung" berichtete, welche das dort gemachte Bild mit "Seuchenbekämpfung an der Uferpromenade" betitelte.
Aber wozu das, wenn es die Vogelgrippe doch bei und schon in mehreren Bundesländern gibt. Machen uns die Behörden denn nur etwas vor, sollen wir einfach nur glauben das es diese Krankheit bei uns gibt.
Und wie war das eigentlich auf Rügen, die Tiere die dort zuerst auf der Insel Riem gefunden wurden waren doch gar keine Zugvögel. Woher sollten die das denn dann haben? Eine Antwort findet man eventuell, wenn man sich die Aussagen des dort ansässigen Ornithologen Prof. Franz Bairlein, zur Zeit Direktor des Instituts für Vogelforschung der „Vogelwarte Helgoland“ in Wilhelmshaven, mal näher betrachtet. Er bestätigte einerseits das die Tiere die infiziert waren keine Zugvögel sind (Zitat: „Derzeit fliegt kein einziger Schwan aus irgendeinem Vogelgrippe-Gebiet nach Rügen und verhungert dort. So einen kuriosen Einzelflieger gibt es nicht.“) und sagte andererseits, das ein Sterben der Tiere in dieser Größenordung zu dieser Jahreszeit durchaus normal ist. Die Tiere hatten sich dort infiziert wo sie waren, wenn man der Aussage glaubt oder wurden eventuell sogar absichtlich infiziert.
Das macht natürlich Sinn, wenn man bedenkt, das ein gewisser Herr Rumsfeld seine Finger im Geschäft hat und an der Seuche kräftig verdient. Dieser wiederum hat unsere Regierung im Griff, sind wir doch immer noch in der Hand der Amerikaner. Und unsere Regierung hat wiederum das Sagen über gewisse Forschungsinstitute und die Pharmaindustrie.
So verwundert es nicht, wenn man schließlich erfährt, das der Virus durch die eigene Pharmaindustrie auf der Insel Riems, die man nicht umsonst schon zu DDR-Zeiten die „Seuchen-Insel“ nannte, selbst verbreitet wurde. Es also gar keine Epidemie gibt und man die paar Vögel an denen das Virus so nachgewiesen werden konnte nur brauchte, um den Leuten klar zu machen das noch viel mehr Tamiflu gekauft werden muss.
Da macht so ein nachgestellter Vogelgrippe-Einsatz natürlich wieder Sinn. Keiner stellt Fragen, unsere Regierung hat ihre Ruhe (tut sie doch alles nur mögliche für ihr Volk) und die Amerikaner sind glücklich, verdienen sie doch an der Panik die gemacht wird.