Massentierhaltung Schuld am Sterben

Geschrieben am 10.03.2006 von Conni Kreißl

Wussten sie das die Krankheitssymptome der Vogelgrippe vollkommen zu 100% identisch mit den Mangelerscheinungen und Vergiftungen sind wie sie in der Massentierhaltung auftreten.
Also nicht die Vogelgrippe tötet die Tiere, sondern der Mensch. Die beengten und meist unhygienischen Bedingungen der Massentierhaltung sind der ideale Nährboden für Krankheiten.
Die Behauptung das zum Beispiel die Hühner in den Legebatterien H5N1 hatten, stimmte nicht. Das Impfen der Tiere ist nur für den Pharmamittelhersteller und für den Halter vorteilhaft. Der eine verdient an den Impfstoffen und Medikamenten und der andere, wenn er sich die jämmerlich verreckten, gequälten Tiere von der EU als angeblichen Verlust auch noch bezahlen lässt. So kann er Überproduktionen los werden und seinen Bestand auf Kosten der Steuerzahler erneuern.
Obwohl es erwiesen ist das Massentierhaltung zunehmend hohe Gesundheitsrisiken für Mensch und Tier birgt, da sie Brutstätte für Krankheitserreger ist und puren Stress für Mensch und Tier bedeutet, sind Großställe und Legebatterien überall auf der Welt, auch in Deutschland, gang und gäbe.
So fristen zur Zeit allein in Deutschland, über 40 Millionen Hühner in Legebatterien, auf Gitterrosten mit einer Fläche von nur ¾ DIN-A4 Seite pro Tier, ihr Leben. Sie werden am Fließband produziert, verarbeitet und ausgebeutet, als wären es Gegenstände und keine Lebewesen. Es ist unvorstellbar was diese armen Kreaturen erleiden müssen, nur damit jährlich 7 Milliarden Eier für ein paar Cent preiswerter verkauft werden können.
Wussten sie das, allein in Deutschland 2,3 Millionen Tonnen Fleisch im Jahr verzehrt und 29 Milliarden Liter Milch produziert werden. Dafür müssen sehr, sehr viele Tiere leiden und sterben. Da werden Tiere mit ausgefeilten Techniken und massenweise Pharmazie produziert und als bestes Fleisch angepriesen. Wie zum Beispiel bei den so angepriesenen Weihenstephan-Produkten. Hergestellt von einer Molkerei die zum Müllermilch-Imperium gehört und in ihrer Werbung mit bester Alpenmilch wirbt. Aber nichts davon erwähnt, das ihre Kühe Gentechnisch verändertes Futter bekommen. Nichts da von wegen saftige grüne Weiden und duftender Klee, nein stark Spritzmittel belastete Gen-Pflanzen bekommen die zu futtern. Dazu kommt das Tiere die in Massenhaltung leben ständig mit Antibiotika, wie Wachstumsbeschleunigern, vollgestopft werden.
Ich will nicht sagen, das ich kein Fleisch esse. Doch wäre es nicht besser ein paar Cent mehr auszugeben und die Tiere dafür natürlicher und ihr kurzes Leben wenigsten ein bisschen glücklicher sein zu lassen. Sollten Wesen, die sich als Krone der Schöpfung bezeichnen, nicht ein klein bisschen Intelligenter und freundlicher mit den ihr ausgelieferten Kreaturen sein. Denkt mal darüber nach.
Aber da gibt es wohl einfach zu viele die am Leid der anderen Verdienen. Oder hat sich mal einer gefragt ob gewissen Leuten die Vogelgrippe und die Panikmache deswegen nicht ganz gelegen kommen.
Sollte nicht ab dem 1.1.2007 die Käfighaltung von Hühnern in Deutschland verboten sein. Was soll denn da mit den ganzen Eierlege-Fabriken werden, an denen nicht nur die Halter sondern auch Vater Staat verdient.
Da kann man ja nur froh sein das dieses Problem mit dem Auftauchen der Vogelgrippe geklärt ist. Damit kann dieses Gesetz, für das die Tierschützer so lange gekämpft haben, im letzten Augenblick doch noch gekippt werden.
Die Maul- und Klauenseuche und BSE sind in Vergessenheit geraten. Deswegen reitet man nun um so mehr auf der Vogelgrippe herum und macht ein Theater als würde die Welt untergehen. Dabei gibt es die Vogelgrippe unter dem Namen Vogelpest bzw. Geflügelpest schon seit Hunderten Jahren und wir leben alle noch.
Aber solange wie es jemanden gibt der daran Verdient und wenn an vollkommen sinnlosen, überflüssigen, wirkungslosen Mitteln wie Tamiflu ist und Regierungen die sich von den USA einschüchtern lassen, solange müssen die Tiere wohl für die Fehler der Menschen büßen.