Warum Rumsfeld an der Vogelgrippe verdient

Geschrieben am 10.03.2006 von Conni Kreißl

Der US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld profitiert an der weltweiten Vogelgrippe Virus-Panik. Er versteht sein Geschäft und verdient Milliarden damit. Nun werden sie sich natürlich Fragen wie das sein kann. Das ist ganz einfach.
Das Medikament Tamiflu, das jetzt alle vor H5N1 retten soll, wurde von einem Kalifornischen Konzern entwickelt welcher unter dem Namen Gilhead Science bekannt ist. Dieses Unternehmen hatte die Lizenz zwar an den Baseler Konzern Roche für nur 10 Millionen Dollar abgegeben. Und bis zu dem Zeitpunkt wo das Wörtchen Vogelgrippe aufkam, wollte auch keiner das Medikament haben, es war ein Ladenhüter. Aber dann fingen Roche an Milliarden damit zu verdienen. Da wurde schnell gehandelt und die Baseler gezwungen die Lizenz an die Amerikaner zurückzugeben bzw. wenigstens Unterlizenzen an amerikanische Firmen zu vergeben.
Was aber hat Donald Rumsfeld damit zu tun, eine ganze Menge.
Der war bis 2001 Aufsichtsratsvorsitzender des so erfolgreichen Gilhead Science Konzerns und besitzt auch heute noch ein riesen Aktienpaket der Firma. Er kaufte damals ein Paket für rund 18 Millionen Dollar, was ihn derzeit zum größten Anteilseigner des Konzerns macht. Und nicht nur daran, auch an den Lizenzgebühren von Tamiflu Verdient er im Moment nicht gerade wenig.
Er profitiert von der Panik die er und sein bester Freund George W. Bush mit dem Gerede von einer drohenden Pandemie mit bis zu 150 Millionen Toten Weltweit selbst angefacht hat. Da wurde öffentlich von einer Gefahr gesprochen welche die menschliche Spezies in einem Pandemiehaften Ausmaß kontaminieren würde.
Überall fing man nun an die Angst der Leute vor der Seuche zu schüren. Obwohl das gar nicht nötig ist, denn die Vogelgrippe gibt es schon Hunderte von Jahren und sie hat noch niemanden ausgerottet. Warum sollte sie das jetzt tun, wo gewisse Herrschaften ein großes Geschäft wittern.
Allein in den USA orderten Bush und Co. auf Kosten der Steuerzahler für 2 Milliarden Dollar Tamiflu und setzte es durch das weitere 8 Milliarden Dollar für Maßnahmen gegen die Vogelgrippe bereitgestellt wurden. Auch Deutschland wurde verpflichtet das Zeug für eine Milliarde zu kaufen. Weltweit wurde nun Tamiflu von überall pflichtgemäß geordert, ein regelrechter Run auf das Medikament begann.
Und die Panik wird weiter angefacht, indem man den Leuten ein paar angebliche Fälle zeigt, die in Wirklichkeit nichts damit zu tun haben.
Da wurden sogar Patienten mit einem einfachen grippalen Infekt, in Plastikzelte gesteckt und von Wahnsinnigen in Raumfahrtanzügen mit irrsinnigen Mengen an Chemotherapie vollgestopft, welche das angebliche Virus hemmen sollten und unter Zugabe von Tamiflu getötet. Wer nicht an der Behandlung einging, starb an mehrfachem Organversagen und in panischer Angst. Und das nur um der Welt ein paar Vogelgrippe Opfer präsentieren zu können. Da werden Todesfälle und schwerste Nebenwirkungen von dem Gift Tamiflu verschwiegen und runtergespielt, nur weil ein paar wenige Milliarden an der Hysterie die sie selbst verursacht haben verdienen. Da wird nirgends erwähnt, das dieses Präparat gar nicht gegen die Vogelgrippe hilft, sie eher noch verursacht und den Patienten meist tötet, das Erbgut schädigt oder schwere körperliche Schäden verursacht.
Und die Regierungen der Welt. Sie tun wie immer das was Amerika will und von ihnen erwartet, sie schüren die Angst, kaufen das Zeug und denken über Zwangsimpfungspflichten nach um das überteuerte Mittel wieder loszuwerden.
Rumsfeld und Co. freut es, denn ihr Bankkonto wächst an jedem Tag solange das so bleibt. Das ist das Geschäft des Jahrhunderts.