Microsoft Windows Betriebsysteme

 
     

Microsoft Windows ist der Markenname für Betriebssysteme der Firma Microsoft.
Ursprünglich war es eine grafische Erweiterung des Betriebssystems MS-DOS. Inzwischen hat Windows das DOS Fundament aber komplett verlassen und sieht sich eher als Nachfolger bzw. Alternative zu DOS.


Die Microsoft Windows Family fing ab 1985 mit Windows 1.0 neben DOS eine zweite Produktlinie an, die für den Verbraucher zunächst im Einzelplatz und später mit Netzwerkunterstützung gedacht war.
1987 kam dann die dritte Produktlinie mit MS-OS/2 1.0 für Serveranwendungen und Netzwerkclients hinzu, welche mit Windows NT
(NT = New Technology) 3.1 im Jahr 1993 weitergeführt wurde.
1996 folgte mit Windows® CE 1.0 eine weitere neue Produktlinie für Kleinstgeräte wie PDA's.
Die jahrelange Spaltung in Consumer- und Business Windows Versionen wurde im Jahr 2001 mit Windows XP aufgehoben. Damit entfiel erstmals die Notwendigkeit von MS-DOS welches sogar Windows 95 bis ME für den Systemstart noch benötigten.
Bei allen Windows Versionen gleich ist allerdings die Laufwerkskennzeichnung mit den Buchstaben A-Z, wodurch die maximal verwaltbare Anzahl auf 26 begrenzt wird. Was aber nicht für Netzwerklaufwerke gilt.

"Windows 1.0":

1985 im November erschien Windows 1.0 für die 8088 CPUs
Die 16-Bit Version von Windows basierte ursprünglich vollständig auf MS-DOS und benutzte dieses für alle System Zugriffe. Es stellte lediglich eine Erweiterung in Form einer grafischen Benutzeroberfläche dar.
Anfang der 80ziger beschloss Bill Gates eine Grafische Oberfläche für DOS als Konkurrenz zum Betriebs-
system Vision zu entwickeln. Diese wurde erstmals im April 1983 unter dem Namen "Interface Manager" fertig. Da die Entwickler jedoch ständig von Fenstern redeten gaben die PR Manager von Microsoft dieser Oberfläche den Namen Windows.
Dieses erste Windows wurde auf der Comdex 1983 als Windows 1.0 vorgestellt und sollte im April 1984 erscheinen.
Als aber im Januar 1984 der MAC erschien wollte Bill Gates das sein Windows genau wie dieses aussehen sollte und dazu noch, nicht wie die MAC Oberfläche nur auf einem Gerät, sondern auf einer Vielzahl von PCs laufen sollte. Dafür musste vieles neu bzw. umgeschrieben werden. Selbst als der offizielle Release Termin schon Monate überfällig war forderte Gates noch von seinen Programmierern das sein Windows zusätzlich auch DOS Programme ausführen können sollte.
Das verschob den Auslieferungstermin endgültig vom Juni 1985 auf den November 1985. Dies war dann aber der echte Herausgabetermin. Das erste Windows welches zum Verkauf kam erschien also ganze 19 Monate später als angekündigt, allerdings war es kein großer Erfolg.
Es erschien erstmal nur in englischer Sprache und ähnlich wie beim Apple Macintosh gab es eine Mausbedienung, aufklappbare Befehlsflächen (Pull-Down-Menüs) und Symbole (Icons) für Dateien oder Programme. Die Anforderungen an die Hardware waren aus heutiger Sicht lächerlich:
- 256 KByte RAM (empfohlen 512 KByte)
- 2 Diskettenlaufwerke (empfohlen Festplatte)
- Anwendungsprogramme gab es jedoch nicht, man konnte aber gleich mehrere MS-DOS-Programme laufen lassen und zwischen ihnen umschalten wenn man wollte.
"Windows 1.01":

1985 im November erschien Windows 1.01
Diese Version war wohl eher mit dem Norton Commander als mit den heutigen Multimedia Programmen vergleichbar. Als Haupteingabegerät diente die Maus, als Oberfläche eine art Explorer und die einzelnen Programme mussten per Hand einzeln ausgewählt werden.
Der einzige Unterschied gegenüber Windows 1.0x und den späteren Versionen war, das man die Maustaste gedrückt halten musste wenn man einen Menüleistenpunkt auswählte, denn der blieb nicht automatisch geöffnet. Absolut neu waren allerdings die ersten Multitasking Möglichkeiten, das heißt mehrere Programmen konnten gleichzeitig geöffnet werden. Dabei wurden die nicht benutzten Programme einfach angehalten und Minimiert als Symbol am unteren Bildschirmrand abgelegt, womit einem ständige Programm Starts erspart blieben.
"Windows 1.02":

1986 im Januar erschien Windows 1.02
Die 1.02 war eine in verschiedene Sprachen übersetzte Version 1.01, so zum Beispiel auch in Deutsch. Diese neu überarbeitete Version hatte allerdings weiter keinen technischen Unterschied zu ihrer Vorgängerversion. Sie wurde einfach nur für den Europäischen Markt umgearbeitet, daher gibt es auch nur die sprachlichen Anpassungen.
"Windows 1.03":

1986 im August erschien Windows 1.03
Die Version 1.03 ersetzte in den USA die Version 1.01 und in Europa die 1.02 Version. Sie hatte nur leichte Verbesserungen, als da wären:
- die Unterstützung neuer Rechnertypen wie AT&T 6300 und 6300 Plus
- Erweiterte und neue Treiber
- mehr Hardware Unterstützung
- die Schriften Times New Roman und Helvetia auch in den Schriftgrößen 14, 18 und 24
- neue aktualisierte PIF Dateien
- die vollständige Unterstützung von MS DOS 3.2
- die Unterstützung eines externes IBM 3,5 Zoll Laufwerks
- sowie die Unterstützung der neuen Funktionen bestimmter IBM Keyboards.
"Windows 1.04":

1987 im April erschien Windows 1.04
Welches die fehlerbereinigte Version von Windows 1.03 darstellte. Dessen Verbesserungen waren schon weitreichender als die der Vorgängerversion und auch diese haben wir hier mal teilweise Aufgelistet:
- da waren die Beseitigung der Probleme bei Netzwerkfehlern
- sowie die Beseitigung der Probleme mit hoch auflösenden Bildschirmen
- der PIF Editor und der Taschenrechner wurden geändert
- die Probleme mit der Anzeige von Reversi wurden behoben
- das Zubehör des IBM PS/2 wurde nun unterstützt
- es gab Aktualisierte US Keyboardtreiber, die jetzt auch das IBM RT Format unterstützten
- der IBM 3812 Drucker wurde mit eingebunden
- Windows konnte nun auch schneller drucken
- es gab eine Aktualisierung der HP Drucker Treiber sowie des Postscript Druckertreibers
- auch die Probleme beim Entfernen von Druckertreibern über die Systemsteuerung wurden weitgehend behoben.
"Windows 2.0":

1987 im November erschien Windows 2.0 für die damals neuen INTEL 80386-Prozessoren welche bis zu 16 MByte RAM adressierbar waren.
Es bot neue Funktionen wie dynamischen Datenaustausch, überlappende Fenster, VGA-Unterstützung und erstmals ein Alt-TAB zum Wechseln zwischen den Applikationen. Seine größten Neuerungen waren aber das man jetzt die Fenster nach belieben vergrößern, neu anordnen und sogar überlappen lassen konnte und es den Speicher besser verwaltete. Auch neue Hardware wie die PS/2 Mäuse von IBM wurden nun unterstützt. Dies war die erste Version mit der sich leidlich arbeiten ließ, zumal auch die Software Hersteller langsam auf den Windows Zug aufsprangen. Das erste Anwendungsprogramm für Windows kam mit der Tabellenkalkulation Excel.
Durch den geringen Erfolg der Windows 1.0x Vorgängerversionen wurde das Windows 2.xx Projekt teilweise nur von einer handvoll Programmierer weitergeführt, da man sich ansonsten voll auf OS/2 konzentrieren wollte. Von diesem Betriebssystem hat das neue Windows auch seine Oberfläche. Damit erhielten die Benutzer eine einheitliche Oberfläche trotz unterschiedlicher Systeme.


"Windows 2.03":

1987 im November/Dezember erschien Windows 2.03 in 3 Versionen.
Es gab dieses in der Version /x86 /286 und etwas später auch als /386.
Die /x86 ist die kleinste Version mit den Minimalsten Systemvorrausetzungen. Windows 2.03/x86 und Windows 2.03/286 wurden mit dem Befehl win gestartet und Windows 2.03/386 mit dem Befehl win86 oder win386 je nach dem ob man die erweiterte Speicherverwaltung nutzen konnte oder wollte. Denn Windows 2.03/386 konnte nun zum ersten mal den Protected Mode (Schutzmodus bzw. geschützter Modus) des 386er Intel-Prozessors benutzen und den höheren Speicher über 640 KB ansprechen.
Windows 2.03 war das letzte Windows das man auch auf Disketten installieren konnte. Dazu wurde auf eine Diskette das Grundgerüst von Windows installiert und die Programme, selbst die Systemsteuerung benutzte man einfach von den Installationsdisketten. Das war möglich da die Dateien dort ungepackt abgelegt waren. Wenn man dann auch noch DOS auf Diskette installierte war man mit dem ständigen Wechsel der Disketten ganz schön beschäftigt.
Bei den mitgelieferten Programmen tat sich nicht viel. Es standen immer noch nur Write, Paint und die Zubehör Sachen wie Kalender, Uhr und Editor zur Verfügung.
Dafür gab es ab dieser Version die bekannten "Short-Cuts", also mehr als ein Tastenkürzel. Es war endlich möglich zum Beispiel mit ALT + F4 ein Programm zu beenden was sogar auch noch unter XP funktioniert!
"Windows 2.1":

1988 im August erschien Windows 2.1 auch wieder in 3 Versionen.
Auch das gab es wieder in den Versionen /x86, /286 und /386. Die 2.1/x86 ist auch hier die kleinste Version mit den Minimalsten Systemvorrausetzungen ausreichend für die x86 CPU. Die Versionen 2.1/286 und 2.1/386 wurden speziell für die 286 und 386 CPU's angepasst.
Im April 1990 gab es die Version 2.1/386 sogar zusammen mit DOS 4.01 für 205 $ zu einem neuen PC dazu.
Die ersten deutschen Versionen von Windows waren nun erhältlich, spätere Versionen von Windows kamen dann zeitgleich in allen wichtigen Sprachen auf den Markt.

Leider konnte ich zu diesem System nicht mehr allzuviel Wissenswertes finden.
"Windows 2.11":

1989 im März erschien Windows 2.11 auch dieses wieder in 3 Versionen.
Auch dieses wieder in den Versionen /x86, /286 und /386. Dieses Windows war an die neuen Hightech Prozessoren und den für damalige Zeiten massigen Speicher von bis zu 2 MB und mehr angepasst.
Windows 2.11 ist heute eins dieser Kultteile ohne echten Sinn, von denen es kaum Programme gibt und bei denen man schnell auf Grenzen stößt sollte man versuchen damit wirklich zu arbeiten.



"Windows 3.0":

1990 im Mai erschien Windows 3.0
Genaugenommen am 22. Mai 1990. Es war das erste wirklich erfolgreiche und brauchbare Windows. Weltweit wurden davon über 10 Millionen Exemplare verkauft, davon alleine 2 Millionen Stück in den ersten 6 Wochen!
Sie nutzte die Fähigkeiten der neuen INTEL-Prozessoren voll aus und beherschte das erste richtige Multitasking denn es konnte mehrere Programme gleichzeitig laufen lassen. Damit schaffte Windows den Durchbruch. Auf breiter Front wurde nun Software für das neue Betriebssystem entwickelt.
Es gab sogar eine besondere Version von Windows 3.0 neben der Normalen. Dieser besonderen Windows Version lag zusätzlich eine extra Microsoft Maus bei.
Endlich wurde der VGA Standart unterstützt, was eine Auflösung von 640x480 und High Color (16 Bit Farbtiefe = 65.536 Farben) mit der entsprechende Hardware vorausgesetzt ermöglichte. Als Hauptbildschirm kam nun anstatt der Dateiverwaltung mehr der Programm Manager mit seiner Symbol Auswahl beim Programmstart zum Einsatz und die Dateiverwaltung wurde über den neuen Dateimanager erledigt der erstmals sogar ein Symbol für CD-Rom Laufwerke aufwies, davor waren es immer nur Festplatten.
Auch gab es sehr viele neue Funktionen die hier mal im Überblick aufgelistet sind:
- es hatte ein neues einfacheres Setup
- eine erneuerte bzw. erweiterte Systemsteuerung
- eine neue Oberfläche mit neuem Farbschema
- viele Icons bekamen einen 3D-Look
- eine neue Symbolschriftart wurde hinzugefügt
- es besaß mehr Kontrolle über Nicht Windows Programme im erweiterten 386 Modus
- die Systemmeldungen enthielten nun Erklärungen und Hilfestellungen
- die Onlinehilfe, der Druckmanager und das Terminalprogramm standen jetzt zu Verfügung
- Paintbrush ersetzte das kleine Paint wodurch jetzt Bilder in Farbe möglich werden
- der Rekorder erlaubte nun die Aufnahme von Mausbewegungen und Tastatureingaben zur Verwendung als Makro
- das Kartenspiel "Solitär" wurde hinzugefügt, um laut Handbuch die Grundlagen des Umgangs mit Windows zu üben.
- und der Programm-Manager, Dateimanager und Taskmanager als Ausgang für leichteres und schnelleres Arbeiten mit   Programmen kamen dazu.
Windows 3.0 wurde hauptsächlichst auf 1,2 MB 5,25 Zoll und auf 720 KB 3,5 Zoll Disketten vertrieben. Die 360 KB 5,25 Zoll Version gab es nur auf Bestellung kostenlos zu der 1,2 MB 5,25 Zoll Version dazu.
"Windows 3.00a":

1991 im Oktober erschien Windows 3.00a
Eine leicht verbesserte Version von Windows 3.0 bei der nur die beiliegende "himem.sys" aktualisiert wurde, die den Zugriff auf die hohen Speicherbereiche ermöglicht.
Es war das erste Windows das in der Systemsteuerung bei den Ländereinstellungen den Euro zur Auswahl hatte.
"Windows 3.0 mit Multimedia Extensions 1.0":

Im Grunde handelte es sich hier nur um ein überarbeitetes Windows 3.00a. Aber es war das erste Windows das in der Lage war digitale Töne von sich zu geben.
Auch wurden einige Bestandteile von Windows aktualisiert und neu hinzugefügt wie:
- der Screen Saver, zum ersten mal gab es Bildschirmschoner. Zu den bekanntesten zählt die "Starfield Simulation"
- die Alarm Clock, welche eine erweiterte Windows Uhr war die zu programmierten Zeitpunkten Signale abspielte
- die Music Box, der CD-Player zur CD Wiedergabe
- der Sound Recorder, zum Aufnehmen von Sounds im Wave-Format
- der Windows Media Player, damals unter dem Namen "Medienwiedergabe" zu finden. Dieser war sogar imstande Wave Dateien abzuspielen
Diese Version wurde als erstes Windows überhaupt ausschließlich auf CD-ROM und nur mit einem neuen PC vertrieben. Es war allerdings nicht sehr weit verbreitet, da Multimedia-PC's also Rechner mit CD-ROM Laufwerken und Soundkarte damals sehr teuer waren. Ein PC dieser Sorte musste mindestens eine 10 MHz 286er CPU, 2 MB RAM, eine Soundkarte mit Midi Schnittstelle, eine 30 MB Festplatte und ein CD-ROM besitzen.


"Windows 3.1 - Codename Janus":

1992 im April erschien Windows 3.1 zusammen mit MS-DOS 5.0.
Die erste Fassung die auch kommerziell erfolgreich war. Dies war auch nicht verwunderlich da es wesentlich stabiler als die Version 3.0 war und von nun an Standardmäßig Digitalen Sound, Farbtiefen bis zu 32bit und große Auflösungen unterstützte. Dieses Windows war aber immer noch ein Aufsatz auf DOS. Seine Neuerungen gegenüber Windows 3.0 waren:
- der Einsatz von TrueType Schriftarten
- die Möglichkeit zum Verknüpfen, Einbetten, Ziehen und Ablegen von Objekten
- ein neuer Datei Manager und Druck Manager
- ein Online Lernprogramm
- neue Multimedia Funktionen wie Medienwiedergabe, Klangrecorder usw.
- sowie Verbesserungen der Systemsteuerung und der Leistungsfähigkeit
- und die Unterstütung neuer Techniken wie OLE (Object Linking and Embedding) für das Einbetten von Grafiken in Texte.
Mit dieser Version beendete Microsoft die Frage, ob IBM's OS/2 vielleicht doch noch die Oberhand gewinnen könnte.
Zum Schutz vor Produktpiraten wurde mit ihm auch das "Certificate of Authenticity" (Echtheitszeugnis) eingeführt. Es ermöglicht dem Kunden bis heute durch das Hologramm besser eine originale Windows Version gegenüber einer gefälschten Version zu erkennen.
Windows 3.1 hatte vorprogrammierte Probleme mit der Kompatibilität zu alternativen DOS Versionen. Da viele statt des MS-DOS DR-DOS einsetzten mußte Digital Research dadurch beim Erscheinen von Windows 3.1 Patches für sein DR-DOS herausgeben um es für Windows 3.1 anzupassen. Hier zeigten sich erstmals die Bestrebungen von Microsoft mit technischen Mitteln den Markt zu dominieren und Konkurrenten abzudrängen und auszumanövrieren. Das waren erste Monopolistische geschäftliche Verhaltensweisen die später im sogenannten "Browserkrieg" mit Netscape eskalierten und bis hin zu Anti-Trust-Klageverfahren amerikanischer und europäischer Regierungsbehörden gegen Microsoft führten.
(Trust = ein Zusammenschluss mehrerer Unternehmer unter Aufgabe ihrer rechtlichen und wirtschaftlichen Selbstständigkeit)
"Windows für Workgroups 3.1 - Codename Sparta":

1992 im Oktober erschien Windows für Workgroups 3.1
Windows 3.1 für Workgroups war das erste Windows das ohne Fremdsoftware im Netzwerk benutzt werden konnte. Es enthielt erstmals Möglichkeiten für die Peer to Peer Vernetzung von Computern hatte aber nur ein einziges vorhandenes Protokoll und das war NetBEUI. Wer mehr wollte oder brauchte musste trotzdem auf Fremdsoftware zugreifen.
Windows für Workgroups entsprach also im Kern einem Windows 3.1 mit eingebauter Peer to Peer Netzwerkfunktionalität.
Seine Oberfläche unterschied sich von der eines einfachen Windows 3.1 durch seine Netzwerk Erweiterungen in der Systemsteuerung und im Programm Manager. Auch der Dateimanager wurde erweitert und zwar um eine praktische Symbolleiste, über die man Zugriff über die Netzwerklaufwerke und Freigaben hatte. Neben den normalen Windows Programmen enthielt es auch einige spezielle Programme für's Netzwerk wie die Konfigurationsprogramme, ein Nachrichtenprogramm, das netzwerkbasierte Mailprogramm Microsoft Mail, ein Terminplaner und ein Kalenderprogramm, die in Arbeitsgruppen gemeinschaftlich genutzt werden konnten.
Gegen die Langeweile im Netzwerk war das Netzwerkkartenspiel "Hearts" mit dabei und im Gegensatz zum späterteren Windows für Workgroups 3.11 beherrschte die Version 3.1 noch den Standardmodus, welcher den Betrieb auf den 286 Prozessoren erlaubte. Allerdings mit der Einschränkung, das das gemeinsame Nutzen von Dateien und Druckern dann nicht funktionierte.
"Windows NT 3.1 Beta - Codename Daytona":

1993 im März/April erschien Windows NT 3.1 Beta.
Die Entwicklung an Windows NT begann als die Allianz zwischen IBM und Microsoft bei der Produktion von OS/2 nicht mehr richtig funktionierte. Um nicht wertvolle Jahre an die Konkurrenz zu verlieren, veranlasste Bill Gates vorsorglich die Entwicklung von NT als separates Projekt zu betreiben.
3.1 hieß diese Version nur um optisch mit der damaligen Windows 3.1 Version gleichauf zu sein. Ein weiterer Grund war das OS/2 3 welches der Grundstein für seine Entwicklung war, nicht WARP von IBM wie manche annehmen. Denn ursprünglich entwickelte Microsoft zusammen mit IBM ein 32-Bit Betriebssystem, was aber nach ein paar Versionen bis zu OS/2 1.3 nur noch von IBM weitergeführt wurde.
Offiziell startete die Entwicklung von Portasys (Portable Systems), wie Windows NT ursprünglich heißen sollte, da es auf mehrere Plattformen portierbar sein sollte, im Juli 1989. Das Testsystem dafür lief dabei damals auf einem provisorischen i860.
Ein Jahr später wurde aber beschlossen das NT die Oberfläche von Windows 3.x statt der ursprünglich vorgesehene OS/2 Presentation Manager Oberfläche bekommt.
Die NT 3.1 Beta war die erste Beta von einen Microsoft Betriebssystem, die schon sehr frühzeitig und im großen Umfang zum Testen freigegeben wurde. Der Programm Manager war da schon fertig und bot alle Programme wie sie auch in der endgültigen Version vorkommen sollten. Nur ein Programm hatte es zusätzlich, den "3270 Emulator" das anscheinend ein Tool zum kommunizieren mit bestimmten IBM Servern darstellte. Dieses war dann aber beim fertigen NT nicht mehr dabei. Außerdem wurden in der Beta Phase 30.000 Bugs beseitigt.
"Windows NT 3.1 Workstation":

1993 im Juni erschien Windows NT 3.1 auch als Windows NT 3.1 Workstation bekannt.
Mit ihm kam ein Betriebssystem für den professionellen Einsatz im Unternehmen heraus, das intern mit einer Busbreite von 32 Bit arbeitete, was heißt die Daten nicht mehr in einem engen Kanal von 16 Bit transportierte sondern über die doppelt so große Breite von 32 Bit. Ab jetzt wurden erstmals auch mehr Anwendungsprogramme für Windows als für DOS verkauft.
Das neue Betriebssystem war stabil, lief auf mehreren Plattformen wie Alpha, Intel, PowerPC und MIPS und hatte verschiedene Personalities. Was heißt es liefen sowohl 16-bittige Windows 3.1 Programme, die neuen 32-Bit Windows NT API Programme sowie auch textbasierte OS/2 Software und POSIX 1.0 kompatible Programme.
Es sah unter der Oberfläche zwar wie Windows 3.1 aus, war aber komplett DOS frei, 32-Bitig und besaß ein Dateisystem mit dem man sogar 2000 Gigabyte Festplattenspeicher verwalten könnte wie zum Beispiel NTFS.
Daher auch das Kürzel NT welches für "New Technology" (Neue Technologie) steht. Gerüchten zufolge kann das aber auch andere Gründe haben. Denn als damals die Programmierung von Windows NT angefangen wurde, sollte dieses auf dem Intel i860 Prozessor laufen welcher einen Risc Prozessor hatte. Microsoft benutzte dafür den Emulator "N10" auch "N-Ten" geschrieben und so könnte das NT auch daher kommen. Nichts genaues weiß man nicht!
Ebenfalls neu ist die Unterstützung anderer Prozessoren als der üblichen i386 kompatiblen, wie die Alpha (RISC), MIPS und PPC Prozessoren. Diese Prozessoren wurden allerdings nur selten in PCs verbaut da sie sehr teuer waren. Sie wurden eher im Workstation und Server Bereich bzw. bei Spezialanwendungen eingesetzt.
DOS war nur noch als Emulation vorhanden und NT besaß sogar einen Bootmanager zum verwalten von mehreren Windows Versionen.
Die Grafikroutinen wurden bei dieser Version noch aus Geschwindigkeitsgründen teilweise direkt in den Betriebssystemkern integriert, so dass Fehler in Grafiktreibern moderne Windows NT Versionen heute zum Absturz bringen können.
"Windows NT 3.1 Advanced Server":

1993 im Juni/Juli Windows Advanced Server.
Mit dem NT 3.1 Advanced Server brachte Microsoft die erste Server Version von Windows heraus. Sie umfasste die Funktionen des schon vorher für OS/2 verfügbaren LAN Manager und wurde zum Verwalten von Netzwerken und deren Benutzern geschaffen.
Äußerlich war es kaum von der normalen Windows NT 3.1 Workstation zu unterscheiden. Nur das der Desktop ein anderes Standard Hintergrundbild hatte und im Ordner Administrative Tools Programme zur Server und Benutzer Verwaltung dazugekommen waren. Selbst im Programm Manager konnte man keinen Hinweis daüber finden das es sich um eine Server Variante handelte.
Der Windows NT 3.1 Advanced Server setzte starke Hardware voraus wie ein 486er mit mindestens 12 Megabyte und er unterstützte bis zu 256 COM-Anschlüsse.
Diese Version ermöglichte es den Macintosh Computern die Services für Macintosh mit dem Windows NT Advanced Server als Arbeitsstationen und Client's zu verbinden. Der Remote Access Services im Advanced Server unterstützte bis zu 64 Anschlüsse im Vergleich zur Windows NT 3.1 Workstation die nur einen aktzeptierte und es ermöglichte den Zugriff auf Client-Server Anwendungen mit Erweiterten Sicherheiten.


"Windows 95 Alpha - Codename Chicago Build-Nr. 58s":

1993 im August erschien Windows 95 Alpha mit dem Codenamen Chicago und der Build-Nr. 58s.
Es war ein reines Update für die Windows 3.x Versionen. Sein Setup konnte nur unter Windows gestartet werden.
Das damals noch unter dem Namen "Windows 4.0" bekannte System war äußerst instabil und unterstützte keine CD-Laufwerke.
Da diese Version noch recht unfertig war bot Chicago von sich aus an es in ein anderes Verzeichnis zu installieren als das bisherige Windows, da die Wahrscheinlichkeit des Zerschießens von Windows doch noch recht hoch war. Darum wurde es auch permanent im Hintergrund durch die 2 Fehleranalyse Programme Tracker und den altbekannten Dr. Watson überwacht.
Der Desktop hatte mit dem von Windows 95 noch wenig zu tun es war mehr so eine Art Programm Manager der sich nicht minimieren ließ. An Stelle der Taskleiste war standardmäßig ein Ordner eingebunden und der Explorer hieß "File Cabinet", obwohl seine Funktionen im Prinzip die selben wie im späteren Windows 95 waren.
Auch diese Version besaß ein Programm welches in der fertigen Version nicht mehr vorkam und zwar unter Zubehör die Musicbox. Das war eine einfache CD-Wiedergabe, da Chicago von sich aus aber keine CD-Laufwerke erkennen konnte, eigenlich recht sinnlos.
Beim Beenden dieser Chicago Version erhielt man kein Endbild sondern wie bei Windows NT den Hinweis das man den Computer jetzt ausschalten könne. Wobei ein Hinweis noch warnte das man bitte warten soll bis alle Festplattenzugriffs Aktivitäten gestoppt sind bevor die Maschine ausgeschalten wird bzw. das man Strg-ALT-DEL drücken soll um Windows neu zu starten.


"Windows 95 Alpha - Codename Chicago Build-Nr. 73g":

1993 im November erschien Windows 95 Alpha mit dem Codenamen Chicago und der Build-Nr. 73g.
Mit dieser Version tauchte eine sehr frühe (Pre Alpha) Version von Chicago mit neuer Oberfläche auf, welche schon Elemente des zukünftigen Windows 95 enthielt.
Diese uralte Version von Chicago stammte aus einer Zeit als Windows 95 noch Windows 4.0 werden sollte. Es startete mit den alten Klängen von Windows 3.1 da Brian Eno zu dieser Zeit noch nicht begonnen hatte den Windows 95 Startsound zu komponieren.
Eins seiner am häufigsten benutzten Programme war wohl der Bug-Report da dieses Windows nicht sehr stabil lief und eins der wichtigsten der "Explorer" der gegenüber "WinFile" deutlich flexibler war.  Auch der Aktenkoffer war mit einen anderen Symbol schon dabei und sogar der Papierkorb war bereits vorhanden nur das er noch kein "Voll" Symbol besaß.
Neu war vor allem das Systemmenü in der Systemsteuerung, auch wenn es noch nicht die mächtige Hardwaresteuerung war die man aus Windows 9x, Me, 2000 und XP kennt. Hier standen die Windows Infos und man konnte den "Virtuellen Speicher" also die Auslagerungsdatei steuern. Die Einstellungen für die Hardware befanden sich dagegen unter dem Symbol einer Bohrmaschine im "Advanced System" Menü. Die Einstellungen der Anzeige waren unter dem Namen "Desktop" mit einem aktualisierten Menü zu finden und der Menüpunkt "Drive" also Laufwerk befand sich hier noch im Systemmenü. Beim neuen Windows 95 fand man diese Angaben dann direkt im Kontextmenü des jeweiligen Laufwerks direkt im Explorer.
Beim Beenden gab es zwar keinen DOS Modus zur Auswahl, man konnte aber trotzdem in ihn wenn man beim Starten F8 drückte und dabei das Starten der Command Befehle verweigerte. Falls Chicago 73g sehr instabil lief musste man schauen ob folgende Einträge in der Config.sys aus dem Stammverzeichnis standen:
- FILES=90
- BUFFERS=50
Und auf dem Abschiedsbild wurde noch auf die Möglichkeit des Neustartens mit der Tastenkombination Strg-ALT-DEL hingewiesen.
"Windows 3.11":

1993 im November erschien Windows 3.11
Es war eine erweiterte, wenig verbreitete und leicht verbesserte Version von Windows 3.1 welche größtenteils mit Windows für Workgroups 3.11 identisch war nur eben ohne die Netzwerkfunktionen.
Offiziell wurde es nie verkauft sondern einfach nur statt Windows 3.1 in die Schachtel gepackt. Es gab aber auch die Möglichkeit seine Windows 3.1 Version mit dem Patch ww0981.exe auf Windows 3.11 zu aktualisieren. Dabei wurden die Dateien krnl386.exe, user.exe, gdi.exe, shell.dll, commdlg.dll, vtda.386 und pscript.drv überschrieben und aktualisiert, also der Kern von Windows.
Beim Starten wurde bei dieser Version immer noch Windows 3.1 angezeigt, nur im Programm Manager stand die neue Versionsnummer. Ansonsten gab es aber keinerlei markanten Unterschied zwischen Windows 3.1 und 3.11.
"Windows für Workgroups 3.11 - Codename Snowball":

1993 im Dezember erschien Windows for Workgroups 3.11 mit dem Cadenamen Snowball.
Es war eine erweiterte aktualisierte Fassung von Windows für Workgroups 3.1 nur eben stabiler und schneller als es die Version 3.1 war.
Größtenteils wurden hier nur die Bugfixes der Vorgängerversion beseitigt. Es beinhaltete aber auch ein verbessertes Setup, eine bessere Netzwerkkarten Erkennung und eine Verbesserung der Netzwerkleistung durch die 32-Bit Netzwerksoftware. Was auch der Grund war das dieses Windows mindestens einen 386SX/DX Prozessor benötigte um halbwegs zu laufen.
Es enthielt eine verbesserte Netzwerk und Hardware Unterstützung, eine Registrierdatenbank als Vorläufer zur Registry und Verbesserungen zur Optimierung des Windows Kernel. Unterstützt wurden jetzt auch Faxdienste und der 32-bit Datenzugriff. Per Update über die "Winsocks" war auch das heute als Standard benutzte TCP/IP Protokoll verfügbar. Es ermöglichte nun auch Internet über Modem und vertägt sogar DSL per Router. Auch gab es erstmalig das Programm WinPopup, welches Übertragungungen von Textnachrichten an andere Rechner oder ganze Workgroups ermöglichte.
Dieses Windows war das letzte das seperat auf MS-DOS aufsetzte und einzeln ohne MS-DOS erhältlich war.
"Windows 3.2":

1994 erschien Windows 3.2
Diese Version war ein Update der Windows 3.1 Version für China und wohl die exotischste Windows Version die je herausgebracht worden war.
Laut Microsoft Knowledge Base wurden in ihr neue verbesserte Eingabe Editoren für die Schriften eingesetzt und anders als alle anderen komplexen Schriftarten wie Russisch, Koreanisch oder Japanisch kam dieses Windows ohne eigenes DOS aus.
Inhaltlich waren die Unterschiede von Windows 3.1 zu Windows 3.2 dagegen nicht sehr groß. In der Hauptgruppe gab es zwei neue Icons, einen Schrifteditor mit dem man eigene Zeichen malen konnte und die Readme Datei für Texte und in der Systemsteuerung gab es neben der Schrift noch zwei neue Symbole für die Schriftenverwaltung.
Alle übrigen Programme waren vollständig vorhanden nur einfach übersetzt worden. Sogar der Dateimanager war bis auf die Übersetzung unverändert geblieben.


"Windows 95 Beta - Codename Chicago Build-Nr. 122":

1994 im Juni erschien Windows 95 Beta mit dem Codenamen Chicago und der Build-Nr. 122.
Das Besondere an dieser Version war das sie einen Ausblick auf eine neue Generation von Betriebssystemen gab.
Eigentlich war die Build-Nr. 122 für Entwickler und für Systemadministratoren gedacht damit diese die Möglichkeit hatten ihre Programme und Systeme auf das neue Windows einzustellen und im Gegensatz zur noch sehr frühen Alpha vom November 93 war diese Version aus dem Juni 1994 schon sehr viel weiter entwickelt.
Die Reihenfolge des Setup war bei dieser Version anders herum als beim späteren Original, erst kam die Hardware Erkennung und danach wurden erst die Dateien kopiert und auch nur die benötigten. Das hatte den Vorteil das man bei Hardware Schwierigkeiten nicht alles neu kopieren musste. Das Setup endete mit einem Neustart und war anschließend einsatzbereit.
Es startet noch mit dem Startsound von Win 3.1x und am Desktop Hintergrundbild konnte man den Baustellenstatus noch eindeutig erkennen. Die Symbole waren meist farblos und Markierpunkte Quadratisch. Es lief mäßig stabil und auf neuerer Hardware teilweise garnicht da noch wichtige Systeminformationen und Dateien fehlten. Im Startmenü war nichts neues, so fehlten noch die Seitenbeschriftung Windows 95 und die Symbole des Hauptmenüs. Es gab lediglich 3 neue Programme, ein Fehlerbenachrichtigungstool, den Netzwerkchat "Rumor" und eine Multithreaded Demo, die die Leistungsfähigkeit des Systems zeigen sollte.
Bei den restlichen Programmen gab es keine großen Unterschiede, meist waren es schon die neuen Versionen nur noch mit dem Aussehen der Win 3.1 Vorgänger.
"Windows 95 Beta - Codename Chicago Build-Nr. 189":

1994 im September erschien Windows 95 Beta mit dem Codenamen Chicago und der Build-Nr. 189.
Die Chicago Beta Build 189 erhielt bereits den Namen Windows 95.
Beim Startbildschirm sind im Schriftzug bereits die ersten Wolken vorhanden. Ansonsten hielten sich die Neuerungen dieser Version in Grenzen, das wichtigste war jedoch das es sehr viel stabiler geworden war.
Die auffälligsten Veränderungen betrafen hier das Startmenü welches optisch aufgepeppt worden war und in der Systemsteuerung war ein Programm-Installations-Assistent hinzugekommen, der später zum Unterpunkt im Menü "Software" wurde. Ansonsten gab es die gleichen Programme wie in der Vorgängerversion nur das einige zusätzliche Funktionen integriert worden sind.


"Windows NT 3.5 - Codename Daytona Build-Nr. 756":

1994 erschien Windows NT 3.5 mit dem Codenamen Daytona und der Build-Nr. 756.
Die Build-Zahl wurde von 511 auf 756 erhöht. Nachdem Windows NT nicht gerade oft installiert worden war, es gab nur ca. 300.000 verkaufte NT 3.1 Versionen, wurde am neuen NT vor allem die Stabilität und Kompatibilität zu DOS, 3.1 und 32-Bit-Programmen bearbeitet. Da NT 3.1 auch einige Fehler hatte und dazu noch Unmengen an Ressourcen verbrauchte erschien diese Version als Weiterentwicklung.
Es wurde allerdings relativ schnell von seinem Nachfolger vom Markt verdrängt.
Beim Starten von Daytona wurde nun jedes mal das Dateisystem überprüft um Fehlermeldungen auf Grund von Dateisystemfehlern schnell zu erkennen. Sie war sogar eine Server Version und hatte zusätzliche Tools sowie Unterstützung von Server Hardware.


"Windows NT 3.5 - Codename Daytona Build-Nr. 807":

1994 im September erschien Windows NT 3.5 mit dem Codenamen Daytona und der Build-Nr. 807.
Windows NT 3.50 hatte viele Neuerungen, die später in Windows 95 und NT 3.51 übernommen wurden und war stabiler und schneller als seine Vörgänger Version.
Microsoft brachte dieses Windows NT in zwei Versionen heraus der Windows NT Server und der Windows NT Workstation.
Mit diesem NT 3.5 wurde die 1-Million-Grenze an Installationen überschritten. Wegen der alten Windows 3.1x Oberfläche und der damit verbundenen strikten Trennung von Programm- und Datei-Manager geriet Microsoft vermehrt unter Druck, aber selbst der Nachfolger hatte sehr zur Freude der 3.1x-Fans noch die gleiche Oberfläche. Im Innern war die NT-Technologie aber der von Windows 3.1 deutlich überlegen.
NT wurde von Grund auf neu programmiert und hatte daher entsprechend wenig Altlasten die das System ausbremsen könnten. Optisch hatte sich fast nichts getan, die Programm-Manager-Oberfläche wurde nach wie vor Standardmäßig installiert. Aber erstmalig wurden Dateinamen von 256 Zeichen Länge unter dem FAT16-Dateisystem erlaubt.
Das Menü Anzeige in der Systemsteuerung ermöglichte nun das schnelle Wechseln der Auflösung ohne spezielle "Auflösungssoftware" der Grafikkarten-Hersteller. Auch hatte Windows NT 3.50 eine viel größere Programm und Hardware Unterstützung. So unterstützte es zum Beispiel nun zur CD-ROM Installation endlich auch Atapi-CD-ROM Laufwerke also die normalen IDE Laufwerke.
Neue Programme wie 32-Bit WinZip für NT 3.5, Office 4.2 32-Bit und auch ein 32-Bit-Paint Shop Pro kamen zu Einsatz und auch die neue Hilfe Funktion die den Anwender auch an kompliziertere Bereiche ran führte war nicht schlecht.
Allerdings lief NT 3.5 aufgrund eines Bugs nur mit Prozessoren unter dem PII wofür es aber einen Patch gab der umständlich installiert werden mußte.
"Windows 95 Beta - Codename Chicago Build-Nr. 347":

1995 im Februar/März erschien Windows 95 Beta mit dem Codenamen Chicago und der Build-Nr. 347.
Sie wurde an eine handvoll Leute als Testversion des bis dahin geheimen Windows 95 verteilt. Davor kannte man das neue 95 nur als Windows 4.0 oder auch unter seinem Arbeitstitel Windows "Chicago" denn in der Entwicklungsphase war Windows 95 ein extrem geheimes Projekt. Jeder der an den Testphasen teilnehmen durfte mußte zuerst einen Geheimhaltungsvertrag unterzeichnen.
Die Build 347 von Chicago war die älteste 95 Version die es auch auf deutsch gab. Allerdings wurde sie nicht vollständig zu Ende übersetzt an vielen Stellen waren noch englische Texte verteilt.
Das Setup kam dem zuküftigen Original schon sehr nahe nur die Optik war noch nicht fertig so waren die Symbole bei der Komponentenauswahl teilweise noch falsch und die Diashow die beim kopieren der Dateien ablief hatte noch andere Bilder.
Wenn Windows erst einmal gestartet war unterschied es sich kaum mehr von der endgültigen Version selbst der Desktop beinhaltete kaum Unterschiede zur Endversion.
Es gab sogar 2 zusätzliche Programme einen BTX-Decoder der aber nicht ins Original übernommen wurde und Rumor den Netzwerkchat. Einige Programme wie das Microsoft Netzwerk und der Windows Explorer hatten auch noch die falschen Symbole.










"Windows MS Bob":

1995 im März erschien Windows MS Bob.
BOB war der Versuch von Microsoft im Jahre 1995 eine Oberfläche für Windows 3.1x und Win95 zu erschaffen die extrem einfach zu bedienen sein sollte. Der Codename für diese neue Oberfläche war übrigens Utopia, sie wurde vor BOB schon einmal in einen Kinderschreibprogramm namens Creative Writer eingebaut.
In den ersten 6 Monaten wurde BOB gerade mal ca. 30.000 mal verkauft im Vergleich dazu Windows 3.1 wurde in den ersten 2 Monaten 3.000.000 mal verkauft. Das ganze floppte also komplett trotzdem wurde der verantwortliche Entwickler nicht gefeuert da es Bill Gates eigene Frau Melinda Gates selbst war.
Microsoft wollte mit Bob künftig auch den immer größer werdenden Absatzmarkt für Heimanwender und Familiensoftware dominieren. Das Prinzip auf dem Bob basierte warf allerdings Fragen auf. Da man Windows installiert haben musste um Bob installieren zu können. Man brauchte also eine grafische Benutzerführung als Aufsatz für eine grafische Benutzerführung. Doch hinter der Huckepack Software für Pentium-PCs verbarg sich ein umfangreiches Programmpaket welches sogar multitaskingfähig war.
Bob beinhaltete 7 integrierte Anwendungen die nach den Vorstellungen von Microsoft in keinem PC-bestückten Haushalt fehlen durften. Da war eine Textverarbeitung, eine Adressverwaltung, ein komplettes E-Mail Modul, ein Finanzplanungs Programm, ein Haushaltsbuch, ein Terminplaner sowie schließlich ein Quiz, das geographisches Wissen vermitteln sollte. Außerdem gab es insgesamt 17 Assistenten vom Dot (Roter Ball aus Office 97 bekannt), über Rover (ein gelber Hund wie Fredo einen Suchassistenten bei Windows XP) bis zu Shakespeare, Fisch und Elefant. Man konnte aber auch einen unsichtbaren auswählen falls einem die anderen stören sollten. Jeder von denen hatte seinen eigenen Lebenslauf sowie einige Animationen und Sprüche. Eine Menüleiste gab es allerdings nicht, in Bob lief alles über kontextsensitive und interaktive Dialogboxen.
BOB wurde ganz normal unter Win installiert, es konnte sogar automatisch nach Windows geladen werden. Ungewohnt war nur das BOB's Programme sich nicht an die normale Fensterform hielten sondern einen freien Rand ringsherum hatten.
Der Aufbau von Bob wurde bewusst einfach gehalten. Seine Oberfläche bestand aus einem Wohnhaus mit verschiedenen Zimmern. Nach der Installation stand man erstmal vor der Haustür des neuen Familiendomizils. Dann tauchte der Hund Rover auf der Ihnen mittels Sprechblasen zeigen sollte wo es entlang geht.
Um eingelassen zu werden musste man mit einem Mausklick an die Pforte klopfen und schon stand man mitten in einem typisch amerikanisch kitschigen Wohn bzw. Arbeitszimmer. Neben dem Landhausambiente mit dem obligatorischen Kamin bot der Raum abendliche Aussichten auf einen See mit Sonnenuntergangs Panorama. Vier unterschiedlich eingerichtete Zimmer standen zur Verfügung die man beliebig umdekorieren konnte. Ein Doppelklick auf eine der beiden Türen jeden Raumes ließ einen dabei ins jeweilige Zimmer. Alle Programme und Einrichtungsgegenstände ließen sich in jedem Raum verschieben, kopieren oder bei Platzbedarf auch auf den Sperrmüll befördern. Komplett Umgestaltungen von einer Spacestation über ein Spukschloss bis zum normalen Wohnhaus waren möglich. Da Bob aber als Software für die ganze Familie konzipiert war, konnte man sogar Räume als privat deklarieren und auf diese Weise gegen den Zutritt Unbefugter sichern. Ein Assistent kümmerte sich dann darum ob man als neuer Benutzer oder Gast sein das Haus betrat.
Auch Passwort geschützter Zugang war möglich da zeigten sich dem jeweiligen Besucher nur die Zimmer die er auch betreten durfte. Somit ließ sich das Haus individuell einrichten und besaß bei jedem Anwender eine ganz eigene Architektur. Eltern konnten zum Beispiel ihre Finanzen mit Bob überprüfen oder planen und das dazu benötigte Checkbuch, das Haushaltsbuch oder den Finanzführer einfach in ein separates Arbeitszimmer verschieben. Dieser Raum war für die Kleinen dann unsichtbar.
Die verschiedenen Programme befanden sich nicht unter irgendwelchen Symbolen sondern hinter Objekte. Sie konnten beliebige Formen haben von einen Bild mit Rahmen bis zum malenden Huhn. Mit der "F1" Taste konnte man sich die Verknüpfung der Objekte anzeigen lassen und wenn man "F1" gedückt festhielt wurden sogar die Objektfunktionen angezeigt.
Die BOB Programme liefen allerdings auch nur unter BOB wollte man sie unter Windows starten, wenn BOB aus war, so bekam man die Fehlermeldung das erst BOB gestartet werden muß um das Programm nutzen zu können. Für Anfänger war Bob einfach genial. Es lief sogar mit hohen Auflösungen wie 1280 x 1024.
Die einzigen offensichtlichen Unterschiede zwischen BOB 1.0 und BOB 1.0a Gateway Edition sind das beim ursprünglichen BOB 1.0 nur 12 Assistenten dabei waren, Baudelaire, Chaz, The Dot, Lucy & Will fehlten, die konnten aber einfach in das Unterverzeichnis "Actors" hineinkopiert werden wie Lexi und Hank und waren dann ebenso einsatzbereit. Auch gab es nur 4 statt 10 Raumthemen, wie Burg, Haus und so weiter. Diese ließen sich nur etwas umständlicher nachrüsten und bedeuteten einen eventuellen Verlust der schon gespeicherten Räume.
"Windows 95 Beta Build-Nr. 480":

1995 im Mai erschien Windows 95 Beta mit der Build-Nr. 480.
Diese sehr späte Beta Version entsprach im Grunde bereits der endgültigen Windows 95 Version und auch das Logo beim Ausschalten stimmte mit der endgültigen Version überein. Allerdings besaß die Diashow des Setups bei ihr statt der 16 Faben Bildchen der späteren fertigen Version recht hübsche dezente abstrakte Zeichnungen. Sie war schon bis auf das Startlogo ins Deutsche übersetzt, welches dafür aber animiert war und bei ihr fehlte bereits der BTX-Dekoder.
Da es sich bei dieser Version eigentlich wieder nur um ein Update handelte, befand sich neben der Win 3.1 Software auch noch noch das kleine, später dann doch noch entferne Programm Rumor bzw. Party Line.
"Windows 95 Beta Build-Nr. 499":

1995 im Juni erschien Windows 95 Beta mit der Build-Nr. 499.
Dies war die letzte Version vor der Endversion Als wohl erschien wohl die "June Preview Version" mit der Build Nummer 499. Sie weißt keinen Augenscheinlichen Unterschied zur finalen Version auf. Letztere ging wohl auch Anfang Juli an das Presswerk. Die Preview CD lieferte neben Windows 95 gleich noch Plus! und Office 95 Da dies eine Testversion ist, ist die Laufzeit begrenzt. Nach einem bestimmten Datum, ich schätze den 31.12.1995, verweigert diese Version den Start. Eine Maskierung der Seriennummer, wie bei älteren Betaversionen, findet nicht mehr statt. Wieso das Windows Logo im Startbutton "matschig" ist, ist unbekannt, evtl. ein Problem mit der Grafikkarte.
"Windows NT 3.51":

1995 im Juni Windows NT 3.51 unterstützt HPFS auch für Power-PCs.
Windows NT 3.51 ist nur eine kleine, aber wichtige, Aktualisierung von Windows NT 3.50. Dieses Update war wohl schon bei der Entwicklung von NT 3.50 geplant, da der Boot-Bildschirm "Windows NT 3.50" und nicht wie erwartet "Windows NT 3.5" zeigt. Die Hauptbestandteile (Kernel, DLL und einige Exe-Dateien) von Windows NT wurden mit Windows 95 kompatibel gemacht. Dadurch können viele Programme, die "Designed for Windows 95" sind, auch unter Windows NT 3.51 zum Starten gebracht werden. Die Oberfläche hat sich nur gering geändert, einige Dialogfelder wurden mit "Windows 95-Standard-Dialogen" erneuert: Zum Beispiel Registerkarten, Hilfeschaltfläche in der Titelleiste. Nach wie vor strahlt einen der Programm-Manager, der seit Windows 3.0 dabei ist, an. Für Fans von Windows 3.1x ist das "neue" Windows NT ideal, da es lange Dateinamen unterstützt, Office 95, Works 4.5, selbst das Office 97 läuft unter Windows NT 3.51, allerdings muss das Service Pack 5 installiert sein. Allerdings scheint Microsoft "Windows NT 3.51" nach belieben zu unterstützen! Dass verstehe ich nicht wirklich, Office 97 SR2 (Mitte 1998) läuft super unter Windows NT 3.51, ebenso wie Works 4.5 (beides 32-bit)! Aber DirectX 2.0 von 1996 und Media Player 6.x von 1998 läuft nicht unter Windows NT 3.51. Aber €- und Jahr2000-Patches sind erhältlich (seit Ende 1999). Auch andere Hersteller sind sich offenbar nicht ganz einig, ob ihre Programme NT 4.0 oder 3.51 benötigen! Beispiel: WinZip 7.0 braucht angeblich NT 4.0, startet wunderbar unter NT 3.51, ebenso GoldWave 4.26. Die neuesten Programme für NT 3.51 sind WinImage 7.00 von Mitte 2004, der Total Commander 6.53 vom 31. Mai 2005 und WinAmp 5.1 vom 1. September 2005.
"Windows 95 Codename "Chicago"":

1995 im August Windows 95 (4.0) Codename "Chicago" wurde veröffentlicht. Windows 95 - Die ursprüngliche Version, Versionsnummer: 4.00.950. Diese Version war auf Wunsch sogar noch auf 3˝"-Disketten erhältlich (22 Stück). und Windows 95 in den ersten 3 Monaten 45.000.000 mal Im August 1995 hat Microsoft nach weiteren zahlreichen Tests die Endversion zum Verkauf freigegeben. Die Versionnummer dieser Version war 4.00.950. Im selben Monat läutete Microsoft in der breiteren Masse, den Testern, das Ende der veralteten 16-bit-Technologie ein. Im 16-Bit Modus der x86-Linie lief unter anderem das Betriebssystem DOS, sowie die ersten Windowsversionen bis einschließlich 3.x. Zwar verfügte Windows 95 über Präemptives Multitasking, aber mit eingeschränktem Speicherschutz konnte eine Applikation das ganze System blockieren. Microsoft begann die größte Produkteinführung der Konzerngeschichte zu planen. Windows 95 (Interner Codename in der Entwicklungsphase Chicago) ist ein 1995 von Microsoft publiziertes Betriebssystem, das weiterhin auf MS-DOS beruhte, aber eine verbesserte Benutzeroberfläche aufwies, die zum größeren Teil 32-Bit-Technik verwendete. „Chicago“ – Windows 95, bestverkauftes System aller Zeiten, Endversion im Verkauf August 1995. In beiden Folgejahren erscheinen Windows 95 B (zweite Fassung) und Windows 95 C (dritte Fassung). Das System wird seit Januar 2002 von Microsoft offiziell nicht mehr unterstützt. Windows 95 wird mit der - zumindest für die Software-lndustrie - größten Werbekampagne aller Zeiten eingeführt und möchte das Ende der 16-Bit-Betriebssysteme einläuten. Technische Verbesserungen im Detail werden in den folgenden Jahren in Form von "Service Packs" eingeführt. Windows 95 war revolutionär als es herauskam, es war ein 16/32 Bit System, konnte lange Dateinamen verwenden/verwalten und DOS wurde zum Unterbau degradiert. Viele dieser Fähigkeiten waren zwar schon bei der frischen NT Reihe schon integriert, aber jetzt wurden diese Fähigkeiten für die breite Anwendermasse verfügbar. Windows 95 war auch mein erstes eigenes Betriebsystem. In den ersten 3 Monaten verkaufte Microsoft alleine 45 Millionen Exemplare, OEM Versionen nicht eingerechnet! Es war zu Anfang ein regelrechter Run, ich erinnere mich noch das in den Nachrichten ein Neuseeländer gezeigt wurde der die erste Version gekauft hatte, daher ist es nicht verwunderlich das es nur 4 Tage gebraucht hatte, bis die 1 Million Exemplare verkauft waren.
"Windows 95a":

1996 im Februar Windows 95 Version A (OSR1). Windows 95A - OEM Service Release (OSR) 1, Versionsnummer: 4.00.950a Windows 95 Urversion / A-Version Beide Versionen zeichnen sich dadurch aus das sie wenig Platz brauchen (kleiner als 60 MB) und auf noch recht betagten Systemen noch recht ordentlich laufen. Vor allem manche 486er können von den 32 Bitigen Betriebssystem, gegenüber dem 16 Bitigen Windows 3.1x, profitieren, da sie selber 32 Bitig arbeiten. Neue Funktionen gegenüber Windows 3.1x sind: * Neue Benutzeroberfläche, mit Startmenü statt Programm-Manager * Windows Explorer, effektiver als der Dateimanager * Lange Dateinamen werden nun unterstützt, vorher 8.3 Zeichen, also "Mein Text vom 3 Februar.html" statt "mtxt3feb.htm" * Verbesserte Unterstützung von Spielen und Multimedia * Plug & Play Hardwarekompatibilität, Geräte werden automatisch erkannt, Treiber werden im Idealfall sofort installiert. * Präemptives 32 Bit Multitasking, Mehrer 32 Bit Programme können parallel laufen, vorher nur 16 Bit bei Win 3.1, bei NT aber schon seit NT 3.1 1993 möglich. Es kamen auch einige neue Programme dazu, wie zum Beispiel die PC-Direkt Verbindung, mit diesen Programm konnte man ein Netzwerk zwischen 2 Computer über Nullmodems herstellen; Nullmodems sind einfache serielle/parallele Kabel bei denen bestimmte Kontakte vertauscht werden. Allerdings kann nur ein Computer auf den anderen zugreifen, es ist also ein Einbahn-Netzwerk und die Geschwindigkeit ist nicht sehr berauschend. Allerdings sind die beiden ersten Windowsversionen technisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit: AGP Grafikkarten werden nicht richtig erkannt, Festplatten nur bis 2 GB verfügbar gemacht (durch FAT16) und Schnittstellen wie USB sind unbekannt...
"Windows NT 4.0 Codename "Cairo"":

1996 im August Windows NT 4.0 (Cairo) 16 Millionen Codezeilen. „Cairo“ – Windows NT 4.0, erscheint kurz nach Win95, es hat im Gegensatz zu Windows NT 3.x die gleiche Benutzeroberfläche wie Win95, ist aber nicht mehr DOS-basierend sondern bietet mit einem neuen Kernel eine Reihe, bei anderen für professionellen Einsatz ausgelegten Systemen bereits übliche, Funktionen. Microsoft hofft mit den darauf folgenden Server-Versionen auch diesen Markt für sich zu gewinnen. Der Kern ist stabiler als Windows 95. Auch dieses System wird seit Januar 2002 von Microsoft nicht mehr unterstützt. Windows NT 4.0 wird ausgeliefert. Mit dieser Version - und besonders dem NT Server - will Microsoft den traditionell von Unix besetzten Workstation- und Server-Markt für sich gewinnen.
"Windows 95b Codename "Detroit"":

1996 im September Windows 95 (Detroit) Version B (OSR2) erstmals FAT-32 Unterstützung. Windows 95B - OSR 2.0 (1996) mit einigen Erweiterungen, zum Beispiel dem FAT32-Dateisystem und Internet Explorer 3.0, Versionsnummer: 4.00.950 B Die B-Version war zudem die erste Windowsversion, die FAT32 unterstützte, was in der Speicherverwaltung ein wichtiger Sprung darstellte. Somit war es möglich, Partitionen die größer als 2 Gigabyte waren, anzusprechen und effizient zu nutzen. Das Problem bei der FAT16 war neben der Limitierung auf 2 Gigabyte pro Partition, dass bei Partitionen über einem Gigabyte bis zu 20 % des Speicherplatzes der unwirtschaftlichen Verwaltung zum Opfer fielen.
"Windows 95b Beta (Windows 96)":

? Windows.
"Windows 98 PreBeta & Beta1":

1996 im Dezember Windows.
"Windows NT TSE Codename "Hydra"":

1996 Windows NT Terminal Server Edition (Hydra).
"Windows 95b":

1997 im April Windows 95 Version B (OSR2.1). Windows 95B - OSR 2.1. Unterscheidet sich nicht wirklich von OSR 2.0, trägt sogar die gleiche Versionsnummer. Aber die für OSR 2.5 vorgesehene USB- und AGP-Unterstützung befinden sich schon als Patch zum Nachinstallieren auf der CD. Ebenso der Internet Explorer 4.
"Windows 95c":

1997 im November Windows 95 Version C (OSR2.5). Windows 95C - OSR 2.5 (1997), nur für OEMs produziert, enthält USB- und AGP-Unterstützung und Internet Explorer 4.0, Versionsnummer: 4.00.950 C Bei der C-Version gibt es auch einige Probleme mit der USB-Unterstützung, die sich als nicht fehlerfrei erwies. Auch einige Grafikkarten-Treiber verweigerten unter Version C ihren Dienst, liefen jedoch mit der älteren Version B anstandslos.
"Windows 98 Beta3":

1997 Windows.
"Windows 95d":

? Windows 95D/E - wie OSR 2.5, nur für OEMS, einige Sicherheitslücken wurden beseitigt
"Windows 96":

? Windows 96 Windows 96 (Codename 'Nashville') war ein potentieller Windows 95-Nachfolger, allerdings sind die Ideen aus diesem Projekt in Windows 95B eingeflossen. „Nashville“ – Windows 95 B, sollte ein eigenes System werden (Windows 96), das hauptsächlich Verbesserungen und Erweiterungen zum Thema Internet bereithielt, unter anderen auch Internet Explorer 3.5, der ebenfalls nie erschienen ist. Ideeninhalt floss komplett in Windows 95 B ein.
"Windows NT Server 4.0":

1997 im Dezember Windows NT Server 4.0 Enterprise Edition.
"Windows NT Server 4.0 TSE":

1998 im Juni Windows NT Server 4.0 Terminal Server Edition.
"Windows 98":

1998 im Juni Windows 98. Windows 98 (Interner Codename in der Entwicklungsphase Memphis) ist ein im Jahr 1998 von Microsoft publiziertes Betriebssystem, das eine weiterentwickelte Fassung von Windows 95C darstellt. „Memphis“ – Windows 98, erscheint als Evolutionsstufe von Windows 95 drei Jahre später. Es enthält hauptsächlich Internet-Erweiterungen wie den integrierten Internet Explorer 4.0 sowie Multimedia-Erweiterungen. Ab 2006 wird Windows 98 nicht mehr von Microsoft unterstützt. Bereits jetzt wird es nicht weiter in den Regalen verkauft, es ist nur noch über ausgewählte Händler zu beziehen. Zweiterfolgreichstes System neben Windows 95. Mitte 1999 erschien eine überarbeitete Version von Windows 98, Windows 98 Second Edition (Zweite Ausgabe). Sie enthält beispielsweise das Windows 98 Service Pack 1, den Internet Explorer 5 sowie einige Verbesserungen im Bereich Multimedia und USB. Windows 98 wird als Evolutions-Stufe von Windows 95 ausgeliefert. Wesentliches Merkmal ist der integrierte INTERNET-Explorer.
"Windows 98 SE":

1999 im Mai Windows 98 SE (Second Edition). 1999 wurde dann Windows 98SE (Second Edition) herausgegeben. Es enthielt unter anderem eine bessere USB-Unterstützung und die so genannte Internetverbindungsfreigabe (ICS), die das Surfen mehrerer Rechner über eine einzige Verbindung ins Internet ermöglichte. Optische Neuerung der Benutzeroberfläche war die Schnellstart-Leiste für häufig benutzte Programme, in der Regel neben dem Start-Knopf zu finden. Windows 98 ist noch heute weit verbreitet, viele neuere Programme für Windows sind auch auf dieser alten Version noch lauffähig. Neu war vor allem die Möglichkeit der unbeaufsichtigten Installation.
"Windows ME Beta":

1999 im September Windows.
"Windows Neptune":

1999 im Dezember Windows.
"Windows 2000":

2000 im Februar Windows 2000; 30 Millionen Codezeilen ca. 10.000 Bugs behoben. „NT 5.0“ – Windows 2000, ist Anfang 2000 erschienen und stellt den Nachfolger von Windows NT 4 dar. Es ist weitaus stabiler als sein Vorgänger, bietet neue Unterstützung für Geräte aller Art und stellt auch Spielmöglichkeiten zur Verfügung. Windows 2000 wird später auch in Server-Versionen ausgeliefert, die für unterschiedliche Unternehmensgrößen ausgelegt sind, um seinen Vorgänger der NT 4 Server abzulösen. Active Directory wird in den Servervarianten das erste mal angeboten. Ab 2006 werden die Server-Versionen eingestellt. Windows 2000 - der Windows NT 4-Nachfolger - kommt in den USA auf den Markt. Allerdings trübt ein internes Memo die Feierlaune, nach dem mehr als 63.000 potentielle Fehler in den rund 30 Millionen Programmcode-Zeilen stecken sollen: Nur ein Motivationstrick für die Mitarbeiter? Am 22. Februar - also mit Beginn der CeBIT - startet die Auslieferung in Deutschland. Während die Welt die Abkürzung Y2K benutzt (Year 2000), führt Microsoft Ende Oktober 1998 das Kürzel W2K ein, womit Windows 2000 gemeint ist. "Windows 2000" ist der neue Name für die 5er Version von "Windows NT". Auf den Markt kam Windows 2000 aber erst Mitte Februar 2000 - und zwar in vier unterschiedlichen Versionen: * Windows 2000 Professional für Arbeitsplatzrechner, * Windows 2000 Server für Workgroups, * Windows 2000 Advanced Server für größere Abteilungen oder ganze Firmen, und * Windows 2000 Data Center Server, die mächtigste Version, die Multiprozessor-Rechner mit bis zu 16 Prozessoren unterstützt. Windows NT 5.0 - nein! Windows 2000 - ist Microsofts Versuch, Unix Systeme wie Solaris von Sun zu verdrängen. Windows 2000 hat seine Europa-Premiere auf der CeBIT 2000 in Hannover. Die Entwicklung des größten kommerziellen Softwareprojekts der Geschichte soll beim Softwaregiganten Microsoft in den vergangenen Jahren rund 2 Milliarden Dollar verschlungen haben. Allein 2.000 Programmierer arbeiteten in der Zentrale in Redmond an dem neuen Betriebssystem, das nach Angaben von Microsoft nun aus rund 30 Millionen Programmzeilen besteht. Dementsprechend hoch ist der Erfolgsdruck. "Wir verwetten das gesamte Haus auf Windows 2000", sagt Microsoft-Finanzchef John Conners Anfang 2000. Allerdings werde man sicherlich etwas Zeit benötigen, um die Branche zum Umstieg zu bewegen.
"Windows 2000 Server":

2000 im Februar Windows 2000.
"Windows ME":

2000 im August/September Windows Me (Millenium). „Georgia“ – Windows Millennium Edition, ist gegen Ende 2000 als Nachfolger von Windows 98 auf dem Markt erschienen. Auch hier wurden hauptsächlich kosmetische Änderungen und Multimedia-Verbesserungen vorgenommen - so zum Beispiel eine verbesserte Version des Windows Media Player. Ein Tool zur Systemwiederherstellung, an einem automatischen oder vom Benutzer gesetzten Punkt, ist ähnlich wie in Windows XP möglich. Ferner wurde der Schutz von Systemdateien verbessert. Das Löschen von diesen wird jetzt durch die "system file protection" (SFP) PC-Health, im Gegensatz zu den Vorgängerversionen, von vornherein verhindert. Durch das Programm „Komprimierte Ordner“ wird das Erstellen und Entpacken von ZIP-Archive direkt unterstützt. Darüber hinaus enthält es noch eine Handvoll neue Funktionen und galt daher als Pausenfüller bis zur nächsten „großen“ Windows-Version, dem heutigen Windows XP. Windows ME (Interner Codename in der Entwicklungsphase Georgia) ist das letzte von Microsoft publizierte Betriebssystem, das noch zur MS-DOS-Linie gehört. ME steht für Millennium Edition. "Millennium" - Windows Millennium Edition, ist gegen Ende 2000 als Nachfolger von Windows 98 auf dem Markt erschienen. Auch hier wurden hauptsächlich kosmetische Änderungen und Multimedia-Verbesserungen vorgenommen - so zum Beispiel eine verbesserte Version des Windows Media Players (7.0). Ein Tool zur Systemwiederherstellung an einem automatischen oder vom Benutzer gesetzten Punkt ist bereits ähnlich wie in Windows XP möglich. Ferner wurde der Schutz von Systemdateien verbessert. Das Löschen dieser wird jetzt im Gegensatz zu den Vorgängerversionen durch die System File Protection (SFP) von vornherein verhindert. Kritisch an dieser Routine ist jedoch, dass sie insbesondere fortgeschrittenen Anwendern das Löschen von Viren erschwert, da sie sich oftmals derart einnisten, dass sie von der Systemwiederherstellung geschützt werden. Durch das Programm "Komprimierte Ordner" wird das Erstellen und Entpacken von ZIP-Archiven direkt unterstützt. Darüber hinaus enthält es noch eine Hand voll neuer Funktionen und galt daher als Pausenfüller bis zur nächsten "großen" Windows-Version, dem heutigen Windows XP. Windows ME hat angeblich wesentlich mehr Stabilitätsprobleme als sein Vorgänger und genießt diesbezüglich einen eher schlechten Ruf. Viele Anwender, die noch nicht den Schritt zu Windows XP oder alternativen Betriebssystemen vollzogen haben, bevorzugen daher oft auch jetzt noch Windows 98. Windows ME - die "Millennium Edition". In das Jahr 2000 war Microsoft zunächst mit dem gigantischen Software-Projekt "Windows 2000" gestartet - und hatte damit aber zahllose Privatnutzer enttäuscht, die vor allem Computerspiele nutzen wollten. ME erfüllt diesen Anspruch.
"Windows 2000 Datacenter Server":

2000 im September Windows 2000 Datacenter Server. „Odyssey“ – Windows 2000 Nachfolger, abgebrochen, nie erschienen. Projektinhalt ist in Windows XP eingeflossen.
"Windows XP (Whistler)":

2001 im Oktober Windows XP (Whistler). Die Windows XP 64-bit Edition ist für die neue Prozessorgeneration mit 64-bit Kernen gedacht. Zur Zeit ist es noch nicht ratsam auf diese Version umzusteigen, da nicht viele Programme eine 64-bit Unterstützung haben und somit wenn überhaupt, nur ein sehr geringer Leistungsunterschied zustande kommen kann. „Whistler“ – Windows XP (interne Versionsnummer 5.1 und somit direkter Nachfolger von 2000), ist im Oktober 2001 erschienen und verschmilzt erstmals die beiden Produktschienen zwischen kommerziellem und Heim-System, stellt auch eine neue Benutzerführung bereit, der Kern ist stabiler, und es gibt noch mehr Multimedia und Internet im System. Die neue Produktaktivierung soll urheberrechtswidrige Verwendung verhindern, es gab darüber heftige Diskussionen, in denen man Microsoft seine Vorgehensweise als Ausspionieren von Benutzern vorwarf. Im August 2004 wurde das Service Pack 2 veröffentlicht, dieses gilt schon als Vorstufe zur neuen Windows Version Longhorn. Windows XP (eXPerience) will die Linien von Windows 9x/Me und Windows NT/2000 zusammenführen. Damit deckt erstmals ein Windows Betriebssystem - in verschiedenen Ausprägungen - praktisch alle Einsatzgebiete von Heim-Computern bis Unternehmens-Clients ab. Die 64-Bit-Version von Windows 2000 sollte Ende 2000 erscheinen - ein genaues Datum wollte Gates aber auf der Microsoft Professional Developer Conference (PDC) im Juli 2000 jedoch nicht verraten.
"Windows Longhorn Alpha":

2001 im Dezember Windows.
"Windows XP Media Center Edition XP Tablet PC Edition":

2002 Windows XP Media Center Edition XP Tablet PC Edition. Bei Windows XP Starter Edition (auch Windows XP Light) handelt es sich um eine stark abgespeckte Version des Betriebssystems Microsoft Windows XP. Mit der für den asiatischen und lateinamerikanischen Markt bestimmten Starter Edition will Microsoft eine Alternative zu freien Betriebssystemen wie Linux bieten. Diese sind vor allem in Entwicklungsländern gegenüber normalen Windows- und Office-Versionen überlegen, da sie kostenlos sind. Der Preis für die Starter Edition soll unter dem für Windows XP Home Edition liegen. Dem günstigeren Preis stehen weitreichende funktionale Einschränkungen gegenüber, so ist die Bildschirmauflösung auf 800x600 Pixel begrenzt, es lassen sich nur maximal 3 Programme gleichzeitig ausführen, wobei jedes Programm nur max. 3 Fenster darstellen darf. Außerdem ist es weder möglich ein lokales Netzwerk einzurichten, noch zusätzliche Benutzerkonten. Es können maximal 256 MB RAM und 40 GB Festplattenspeicher genutzt werden. Angesichts der starken Einschränkungen und der freien (uneingeschränkten) Alternativen ist es fraglich ob die Starter Edition tatsächlich erfolgreich wird.
"Windows Server 2003":

2003 im April Windows Server 2003 (Whistler Server). „Whistler Server“ – Windows Server 2003, die 'Großrechner'-Variante von Windows XP. Diese ist einige Monate nach Windows XP erschienen. Windows Server 2003 wurde im Jahr 2003 von Microsoft als Nachfolger für die Windows 2000 Serverprodukte herausgebracht. Die interne Versionsnummer bei Microsoft lautet 5.2. Im Gegensatz zu Windows 2000 Server enthält es keine grundlegenden Neuheiten, sondern viele kleine Neuerungen im Detail. Besonders im Bereich der Sicherheit wurden viele Verbesserungen vorgenommen, vor allem bei einigen besonders kritisierten Standardeinstellungen (z.B. Freigabeberechtigung auf Jeder:Lesen, Internet Information Server wird nicht mehr standardmäßig installiert etc.) Web Edition: Unterstützt Single(1)- oder Dual(2)-Prozessor-Systeme und bis zu 2 GiB RAM Standard Edition: Unterstützt Single(1)- bis Quad(4)-Prozessor-Systeme und bis zu 4 GiB RAM Enterprise Edition: Unterstützt Single(1)- bis Oct(8)-Prozessor-Systeme und bis zu 32 GiB RAM (64-Bit-Edition: 64 GiB) Datacenter Edition: Unterstützt Oct(8)- bis 64-Prozessor-Systeme und bis zu 64 GiB RAM (64-Bit Edition: 512 GiB) Appliance Edition (eingeschränkte Standard oder Enterprise Edition für so genannte Specialized Servers): Speziell für Systeme mit x64-Prozessoren (AMD Opteron, AMD Athlon 64, AMD Turion 64 und Intel Prozessoren mit der AMD64 kompatibler 64-Bit Erweiterung EM64T) gibt es folgende Varianten: Windows Server 2003, Standard x64 Edition Windows Server 2003, Enterprise x64 Edition Windows Server 2003, Datacenter x64 Edition Außerdem gibt es speziell für kleine Betriebe die Varianten: Windows Small Business Server 2003 Standard Edition Windows Small Business Server 2003 Premium Edition
"Windows Storage Server 2003":

Windows [H] Windows Storage Server 2003 (WSS2003) von Microsoft ist eine spezielle Version, basierend auf Windows Server 2003, die ähnlich der Windows Server 2003 Appliance Edition ist. WSS2003 wurde für Specialized Servers optimiert, die als Datei- und Druck-Server fungieren. WSS2003 wird nur auf entsprechender Hardware vorinstalliert ausgeliefert und kann dann via Web-Oberfläche administriert werden. Zu den Features gehören unter anderem: Backupfunktionen Replikation breite Protokollunterstützung für heterogene Landschaften ADS-Integration ist möglich Exchange Support
"Windows Longhorn Build 4051":

2003 im August Windows.
"Windows Longhorn Build 4051":

2003 im Oktober Windows.
"Windows PE":

2003 Microsoft Windows PE ist ein abgespecktes Windows Betriebssystem basierend auf Windows XP SP1, SP2 oder Windows 2003 Server, das sich von verschiedenen Medien wie CD-ROM, USB-Stick, Remote Installation Services, der lokalen Festplatte oder seid neustem ab einer PXE kompatiblen Boot-Umgebung Booten lässt. Überblick "PE" steht für "Preinstallation Environment" und ist für Computerhersteller gedacht. Es soll die vollautomatische Installation eines Windowssystems auf einem neuen Computer ermöglichen, auf dem noch kein Betriebssystem installiert ist. Windows PE bietet eine einfache Eingabeaufforderung (DOS-Shell) und benötigt nur ca. 120 - 130 MByte Speicherplatz. Nach dem Start lassen sich z.B. Festplatten partitionieren, Formatieren und Netzwerklaufwerke verbinden, von denen dann eine Windows-Installation gestartet werden kann. „Windows PE 1.0“ war die erste von Microsoft veröffentlichte Version. Es basierte auf Windows XP. Nach kurzer Zeit wurden sämtliche Informationen darüber von der Microsoft-Homepage entfernt, weil man mithilfe von Windows PE die komplette NTFS - Sicherheitsrichtlinien umgehen konnte. „Windows PE 1.1“ folgte kurze Zeit später. Booten über die Windows Recovery Console wurde ab dieser Version nicht mehr offiziell unterstützt. Diese Version basiert noch auf Windows XP oder Windows XP SP1. „Windows PE 1.2“ hatte eine erweiterte API - Unterstützung und ein komplettes VBScript-Environment. Diese Version basierte auf Windows XP, Windows XP SP1 oder Windows 2003 Server. Microsoft machte mit den darauffolgenden Versionen einen Schritt in eine komplett neue Richtung und änderte nebst den Versionsnummern auch das Lizenzierungmodell von Windows PE, um es auch Resellern zu erlauben, Windows PE direkt auf mitgelieferten CDs an den Kunden weiterzugeben.
"Windows PE":

2004 Windows PE 2004“ basierte erstmals nur noch auf Windows XP SP2. Bei dieser Version kamen PnP - Treiberunterstützung und WMI - Funktionen hinzu.
"Windows PE":

2005. „Windows PE 2005“ unterstützt auch PXE-Bootumgebungen von Drittherstellern. Ein erweiterter RAM-Disk - Support kam dazu, bei dem die komplette CD ins RAM geladen wird. Dies ermöglicht das Entfernen der CD im laufenden Betrieb. Die 2005er Version basiert auf Windows XP SP2 und Windows 2003 Server.
"Windows Longhorn":

2006 Windows Codename Longhorn (Client) mit Palladium Technik (jetzt NGSCB). Windows Longhorn ist der Codename des noch nicht erschienenen Nachfolgers des Betriebssystems Windows XP und Windows Server 2003. „Longhorn“ ist die englische Bezeichnung für ein Langhornrind. Longhorn wurde ursprünglich Anfang 2006 in den Läden erwartet und sollte als Zwischenschritt zwischen Whistler und der übernächsten Version Blackcomb (Longhorn ist der Name einer Bar in der Nähe des Skiorts ) dienen. Im Sommer 2005 soll die erste Beta-Version fertig sein. Das fertige Longhorn soll Ende 2006 erscheinen. Allerdings entwickelt sich Longhorn langsamer als ursprünglich von Microsoft avisiert. Glaubt man der WIN32K.DLL von Longhorn Build 5048 ist es wohlmöglich nun auch offiziell: Longhorn wird Windows 2006 heißen, dies ist in einem Abschnitt der WIN32K.DLL von Longhorn mithilfe eines Resourcen-Hackers auslesbar. „Longhorn“ – Windows 2006? Die erste Alphaversion zu Windows Longhorn kam bereits Anfang 2002 heraus, der endgültige Release ist für Sommer 2006 geplant, wobei es sich bei Windows Longhorn um eine Übergangsversion zu Windows Blackcomb handelt. Im Mittelpunkt der Entwicklung steht vor allem ein datenbankbasiertes SQL-Dateisystem namens WinFS und einige weitere Neuerungen gegenüber Windows XP, wobei bereits jetzt angekündigt wurde, dass WinFS nicht in der Verkaufsversion enthalten sein wird und später nachgeliefert werden soll. Außerdem soll die grafische Benutzerschnittstelle neu aufgebaut sein, in der auch neue Desktopthemes vorhanden sein werden.
"Windows Blackcomp":

ca. 2012 Windows .NET Codename Blackcomb (Server). „XP Eiger/Mönch“ – Unter den Codenamen Eiger resp. Mönch entwickelt Microsoft zwei Thinclient-Versionen von Windows XP. Eiger ist dabei die Basisvariante, während Mönch bereits Security-Features aufweist. Die Vollversion von Windows XP wird allgemein als ungeeignet für Thin Clients angesehen, wegen der Hardwareansprüche des PC-Betriebssystems. Microsoft Windows XP Eiger & XP Mönch sollen bereits ein Pentium 1 und 64 MByte RAM sowie 500 MB Festplatte zum Betrieb ausreichen.
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NT Über die Jahre fand hier allerdings wieder eine Rückentwicklung statt: Die Grafikroutinen wurden aus Geschwindigkeitsgründen teilweise direkt in den Betriebssystemkern integriert, so dass Fehler in Grafiktreibern moderne Windows-NT-Versionen zum Absturz bringen können. Die OS/2- und POSIX-Personalities wurden nicht weiter gepflegt und angepasst, so dass sie heute praktisch überflüssig sind. Die Versionen für PowerPC, MIPS und Alpha wurden eingestellt. Darüber hinaus ergab sich das Problem, dass Microsoft auf Jahre hinweg zwei Entwicklungsstränge - den DOS-basierten Consumer-Strang (Windows 95, 98, ME) und die Windows-NT-Linie (wichtige spätere Versionen waren Windows NT 4.0 und Windows 2000) - getrennt pflegen musste. Erst mit Windows XP gelang die Zusammenführung beider Betriebssystemlinien. CE-Linie für mobile Geräte Microsoft Windows CE 1.0 2.0 2.01 2.02 2.1 2.11 2.12 Microsoft Pocket PC Microsoft Pocket PC 2001 Microsoft Pocket PC 2002 Microsoft Windows Mobile 2003 für Pocket PC (auch als Phone Edition mit Telefonfunktionen) Des weiteren gibt es noch unterschiedliche Versionen für einzelne Gerätetypen sowie spezielle Versionen für diverse CPUs.
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